00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu Runners World Podcast Folge zweihundertunddrei.
00:00:08: Und die hörst du ja vielleicht, weil Du den Hinweis in unserer aktuellen Magazinausgabe gelesen hast!
00:00:16: Falls das nicht so sein sollte, dann lege ich dir dieses wiederum hier mit ans Herz.
00:00:20: Denn zwei der vier Personen die in dieser Podcastfolge ein Gespräch führen sind auf dem Cover der aktuellen Ausgabe und es gibt in der Ausgab auch noch die passende Geschichte dazu.
00:00:32: Ja, wahrscheinlich hast du es auch im Titel der Folge schon gelesen.
00:00:35: Richard Ringer, Marathon-Europameister, sensationell hat sich für diese Podcastfolge ans Mikro begeben gemeinsam mit seiner Frau Nader Ina die wiederum gemeinsam mit Sonja von Opel ein Buchprojekt umgesetzt hat rund um Richards Training und was man als Hobbyläufer oder Läuferin daraus ziehen kann.
00:00:55: Und der vierte im Bunde ist Runner Swedger Redaktor Martin Grüning, der das Gespräch geführt hat.
00:01:01: Das gibt es also jetzt in dieser Podcast-Folge und bei der wünscht euch die Redaktion von Runners World natürlich wie immer ganz viel
00:01:08: Spaß.
00:01:12: Willkommen zum Runners world Podcast.
00:01:14: tatsächlich Folge zweihundert drei!
00:01:18: Heute geht's um Marathon Gold im wörtlichen wie übertragenen Sinne, um die Erfolge des Marathonläufer Richard Ringer, in den Europameisterschaftstitel von.
00:01:32: In München Gipfelten um die Trainingsphilosophie dahinter und um die Frage, was davon bei ganz normalen FreizeitläuferInnen wirklich ankommt?
00:01:43: Zu Gast sind in diesem Podcast drei liebe Menschen, die dieses Projekt aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln erzählen.
00:01:52: natürlich ist Marathon Europameister Richard selbst da.
00:01:56: Herzlich willkommen, Richard.
00:01:57: Danke schön!
00:01:59: Seine liebe Ehefrau Nader Ina Power.
00:02:02: Vielen Dank.
00:02:03: Selbst ehemalige oder aktuell werden wir später noch mal eingehen.
00:02:07: Top-Läuferin, promovierte Juristin und Autorin – das ist jetzt das Wichtigste des gerade erschienen Buchs Marathon Gold, Richard Ringers Trainingsphilosophie die Geschichte des Europameisters.
00:02:20: Und mit am Tisch Sonja von Opel auch eine sehr ambitionierte Läufernin, Kapitel konkrete alltagstaugliche
00:02:29: Tipps
00:02:29: für Freizeitläufer, Freizeitaläuferinnen herauszuarbeiten.
00:02:33: Hallo!
00:02:35: Wir sprechen über das Buch klar darüber was Richard auf dem Weg an die Spitze wirklich stark gemacht hat wie Training und Partnerschaft sich gegenseitig tragen und ich glaube wir werden jede Menge zu erzählen haben, weil wir alle vier in diesem Sport uns wohlfühlen seit Jahren bewegen.
00:02:59: Ich werde versuchen ihr Lieben ein bisschen Struktur in unser Gespräch zu bringen.
00:03:04: ich habe mir was ich sonst selten mache vor einem Podcast, ich hab mir Fragen ausgedacht und versuche so ein bisschen auch durch diese Fragen uns durchzuhangen, weil wie gesagt wir sind alle begeisterte Läuferinnen und Läufern und wir wollen es aber kanalisieren auf!
00:03:20: Nader und auf Richard.
00:03:22: Und das Buch?
00:03:24: Ich gehe aber natürlich los, Richard!
00:03:25: Wir haben alle miterlebt wie du vor wenigen Wochen in Boston noch mal eine neue PB gelaufen bist.
00:03:35: Bevor wir jetzt ... Das Buch stellt ja so mehr deinen Europameistertitel der dein größter Erfolg war in den Fokus.
00:03:43: Aber bevor wir jetzt darauf eingehen müssen wir ja noch einmal so einmal kurz zurückblicken.
00:03:49: Was war an Boston besonders?
00:03:52: Vermutlich die Zeit.
00:03:54: Nee, die Zeit ist sogar eigentlich gar nicht, weil man es ja nicht persönliche Bestleistung nennen darf, weil's eine Punkt-zu-Punkt-Strecke ist und mehr Gefälle auch hat.
00:04:03: Aber ... Es war das härteste Rennens wirklich meines Lebens.
00:04:07: Das
00:04:07: härteste Rennen, wenn
00:04:08: ich nimmst!
00:04:08: Weil so früh schon Schmerzen zu haben und dann aber noch weiter zu ziehen.
00:04:13: Ja, hat mich ... Er hat mir noch mal gezeigt, dass ich ... doch auch durchziehen kann, auch wenn ich wirklich Schmerzen habe.
00:04:20: Weil man mit mir immer bei mir ein bisschen angekreidet, dass ich nicht immer alles versuche und weil ich ja nie eingehe... Und jetzt haben wir wirklich auch mal, mein Trainer hat auch gesagt, laufen mit Herz und nicht mit Hirn!
00:04:31: Laufen einfach mit und wenn es halt nicht mehr geht, das merkst du dann schon und deswegen bin ich ja auch tatsächlich da dann auch bis zu sechs Kilometer mitgekommen und dann am Berg konnte ich aber muskulär halten.
00:04:42: Mir ging es so noch richtig gut, Atmen war gut, Pulswerte im Nachgang auch gecheckt.
00:04:47: Es war alles supergut!
00:04:48: Also ich habe mich schon nochmal auf ein neues Level gehieft bzw.
00:04:53: mein Trainer und hat mich dann auch überrascht dass ich trotz dieser Anstiegung, dieser Abstiege das sich damit zu Recht kommt Die Zeit ist ja trotzdem super, dass es jetzt super geht.
00:05:13: Und nur Punkt zu Punkt ist und ein bisschen Rückwind ist.
00:05:15: aber ich müsste noch zwei nach fünfzehn Meter hochlaufen.
00:05:17: Und besser ist das immer wenn's flach ist!
00:05:19: Ich habe natürlich auch Vergleiche mit dem Valencia Marathon wo ich halt schnell gelaufen bin oder damals mit dem Lauf am Flughafen wo ich mich für die Olympischen Spiele qualifizierte.
00:05:30: Das sind bessere Bedingungen.
00:05:32: Inszenar hatte ich hat sich überhaupt gar keine Schmerzen, da bin ich noch nach ausgelaufen und wir sind nur Radgefahren und sonstiges.
00:05:38: Alles hier im Buch auch drin genau weil du angesprochen hast es fokussiert sich auf die EM ist natürlich der Aufmacher aber es gibt so viele Geschichten dahinter.
00:05:47: also deswegen sind sie ja auch neuen Kapitel und die EM is eigentlich das siebte Kapitel Wo das, wo da noch mal detaillierte Nummer reingeht.
00:05:56: Ich meine viele werden's dann sehen die haben es ja am Fernseher gesehen oder halt in der Zeitung gelesen und vielleicht kurz nur in den Nachrichten mitbekommen.
00:06:04: Da hat man dann nochmal ein Gefühl wie ichs mir halt auch erging.
00:06:07: Ja aber das Besondere an Boston ist halt Es ist halt ein Major Und es war mein Erster Major, so war mein elfte Marathon überhaupt Und diesen, ich wollte unbedingt meinen so Major teilnehmen.
00:06:17: Aber also es gibt natürlich mehrere Majors.
00:06:21: Ich wollte irgendwie Ich bin ja sehr, sehr gut da drin Leistung abzurufen.
00:06:27: Sehr gute Leistungen im Vergleich zu anderen Läufer wenn es nicht um die Zeit geht sondern um die Platzierung.
00:06:32: also Europameisterschaften olympische Spiele Weltmeisterschaft und das hat mich dazu gereizt.
00:06:37: Es gibt keine Tempo-Macher Das heißt es gibt nicht gleich vorne einen Zug der halt weg ist wo du weißt nach hundert Metern Ja schön Da laufen sie halt vorne wieder irgendwie zwei Null zwei Zwei Null drei.
00:06:48: Du musst Halt weil du halt Deine Qualifikationszeit irgendwie verorgen hast.
00:06:52: Du läufst halt in der Gruppe mit, wo du dann für die Weltmeisterschaften qualifizierst oder so.
00:06:58: und das musste ich ja nicht weil ich hatte die Wahlkarte jetzt auch aber habe auch schon den Nogen alle abgehakt für die Europameisterschaft Und da war es mir auch ein Anlegen und gerade mit Amerika.
00:07:08: Das Besondere, weil Nada auch da groß geworden ist fünf Jahre hat es halt ideal auch gepasst und auch dieses wellige Gelände des Liebighals hab ich halt früher, wo ich am Bodensee gewohnt habe.
00:07:20: Da ist ja immer Wellig und ich lieb dieses Spiel, dass man nicht immer eine Geschwindigkeit läuft sondern immer das ist auf- und ab... Das mag ich ja!
00:07:28: War das schon ein wesentlicher Faktor?
00:07:30: Dass Nada da auch aufgewachsen ist in Boston?
00:07:34: Das war auf jeden Fall einer.
00:07:35: wir waren doch schon noch auch nochmal und wir wollten es auch mal miterleben so also diesen Screamtunner, das ist ja auch ganz besondere.
00:07:42: Und ich hätte niemals gedacht, ich mein mal zum Rundkurs.
00:07:45: Da ist klar, die Leute fahren vielleicht mit der U-Bahn mal fünf Kilometer in die andere Richtung.
00:07:50: Sie können da wieder zuschauen und dann fahren sie woanders hin.
00:07:52: Aber das können die ja nicht!
00:07:53: Die können einen nur einmal sehen.
00:07:55: Aber wegen dem Patriots Date, wegen dem Feiertag sind einfach alle raus aus ihren Häusern ... Und die gehen einfach an die Straße.
00:08:02: und dann ist es ja nicht so, dass sagen, jetzt kommen die Profis, dann gehen wir wieder rein.
00:08:06: Das sind den ganzen Tag.
00:08:07: Unterstützen die Hobbyläufer, ob die da ihre Prei vier Stunden laufen?
00:08:13: Die sind halt da.
00:08:14: Ähm, und feuern die sowas von mega an.
00:08:18: Also diese
00:08:19: Stimmung!
00:08:20: Diese Reihen auch ne?
00:08:21: Also hätte ich niemals gedacht wirklich... also ich hab's schon im Fernsehen gesehen aber das ist wirklich wenn du da drin bist.. ...ist aber auch gut weil du spürst deine Schmerzen weniger als wenn da keiner ist.
00:08:32: Und Nader du bist ja dann bei den großen Events egal ob jetzt EM oder in Boston bist du ja Begleiterin.
00:08:41: War das jetzt dann in Boston auch noch mal was Spezielles?
00:08:44: Weil du da vielleicht jede Straße, jeden Winkel kanntest.
00:08:48: Wie hast du es überhaupt gemacht und wie bist du dabei gewesen?
00:08:51: Ja also erstmals war's sehr emotional weil ich bin so alt als ich schon in den Neunzigern als Kind beim Boston Marathon schon zugeguckt hab und fand das schon ganz toll!
00:09:01: Und es ist wirklich ein Event.
00:09:02: die Leute preparen das und kommen dazu den Tischen und haben da aufgebaut und sind wirklich bereit den ganzen Tag dort zu verbringen an der Strecke Und nicht nur einmal kurz klapp-klapp und gehen wieder, sondern die sind da wirklich ... Das ist ein ganz wichtiges Highlight im Jahr.
00:09:20: Definitiv muss ich sagen, die Stimmung hat mich dann noch mal überrascht!
00:09:23: Ich war in Paris dabei, ich war München dabei und es war natürlich alles Wahnsinn.
00:09:28: aber... Also, Boston hat die olympischen Spiele getoppt.
00:09:32: Es muss ich echt sagen ...
00:09:33: Paris-Olympische Spiele München, Europameisterschaften, Zweiundzwanzig?
00:09:37: Du würdest sagen in Boston war mehr Stimmung als ... Aber eure Emotionalität wie war deine jetzt im Verhältnis Boston zu München?
00:09:46: Ja, München war besonders weil ich wusste was Richard von Ziel hat und das war ein Auf und Ab der Gefühle.
00:09:54: da war's so okay kann scharfen oh mein Gott Schaffte das noch.
00:09:58: oder wird es überhaupt eine Medaille?
00:10:01: War dann schon ein paar Stellen überfraglich.
00:10:04: Aber dann sehe ich ihn an und bin wieder beruhigter, weil ich weiß er hat noch Reserven.
00:10:09: Und im Boston muss ich sagen ... Ich wusste was er plant einmal endlich zu riskieren.
00:10:15: Hatt ich ihn schon ewig gebeten jetzt trau dich mal aus dieser Komfortzone heraus!
00:10:20: Weil es wird wehtun wenn du so ne schnelle Zeit angreifst.
00:10:24: aber das kannst du.
00:10:25: Und da hat er mir dann schon einen Herzinfarkt eingejagt, weil dadurch das eine Punkt-zu-Punkt-Strecke war, musste ich in der App am Anfang gucken wie er läuft.
00:10:34: Weil ich sehe ihn noch nicht.
00:10:35: Bei den anderen Events war ich immer die ganze Strecke über, hatte ich ihm im Blick, da wusste ich, wie es ihm geht?
00:10:41: Erkennst du's zumindest?
00:10:42: ne und in Boston hatte ich eine App!
00:10:45: Ich musste ja selbstständig aus der Stadt rausfahren mit meinem kleinen ausgeliehenen Fahrrad... ...und konnte jetzt nicht von Anfang an den Hauptkünden dabei sein.
00:10:54: Und es ist dann schon eine andere Challenge gewesen, weil du bist alleine unterwegs.
00:10:59: Dir flattert schon das Herz zückständig das Handy!
00:11:02: Wie is' es denn?
00:11:03: Dann sehe ich nur den Schnitt Richtung zwei-null drei und da bleibt mir mal schönes Herz stehen ja.
00:11:08: Da war ich wirklich so dass ich echt am ganzen Körper gezittert habe, weil ich Angst hatte... Hoffentlich bringt er das heim.
00:11:15: Ja hoffentlich bringt der das Heim.
00:11:17: Und dann hab ich ihn empfangen an einen Hügeln vernüten.
00:11:22: Und es war so, dass ich gedacht habe... Also die Hügel ziehen schon ordentlich.
00:11:28: Welchen
00:11:30: Kilometer war das ungefähr?
00:11:32: Es war dann schon knapp nach halb also wirklich vierundzwanzig.
00:11:35: Da habt ihr zum ersten Mal gesehen!
00:11:38: Ja ja, ich konnte ihn vorhin nicht.
00:11:39: Ich glaube, ich ist länger schon mitgefahren und wusste, dass der gelben Helm aufhatte.
00:11:43: Man hat sie nicht wirklich gehört weil er sie hat natürlich.
00:11:47: Das Menschenmassenwahn, aber irgendwann hab ich das mal gesehen.
00:11:49: Und es war so süß wie im Fahrrad, mit dem Helm, also ganz ordentlich ... Es ist ja nicht nur die Straße gesperrt, wo man läuft, sondern auch die Parallelstraße.
00:11:59: Da konnte sie sich dann sicher fahren, weil da ist kein Zuschauer.
00:12:01: Sie war immer so fünfzig Meter wahrscheinlich weg und dann ist es schon weg.
00:12:05: Ich habe ein paar Punkte, wo ich dann schon auch ... Kann ich mich daran erinnern?
00:12:10: Das war noch mal super!
00:12:11: Ich bin stolz auf dich.
00:12:13: So jetzt aber ganze Ausschnitte, die du halt noch so mitnehmst.
00:12:17: Sie ist da, dann war ich auch glücklich.
00:12:20: Ah sie kann mich verfolgen.
00:12:21: das ist ja auch voll wichtig dass die da darf, dass sie da fahren darf da draußen wo es ja auch niemanden stört genau weil.
00:12:27: es war von Anfang an klar also Coaching ist nicht erlaubt.
00:12:30: also dürfte sich jetzt an der Strecke nicht mitfahren oder irgendwie was rufen oder so motivieren irgendwie sowas oder irgendwas sagen.
00:12:37: okay der ist jetzt irgendwie zehn Sekunden vor dir oder so hinter dir oder sowas.
00:12:40: das darf man alles nicht.
00:12:41: bei dem Major ist noch mal ganz speziell im Boston Genau, aber ich war dann schön und dachte, die fährt immer hinten mit.
00:12:47: Aber ich habe mich wirklich so fokussiert und zum Schatten nach da hinten fährt es jetzt so.
00:12:53: Und wie macht das jetzt da ein bisschen?
00:12:55: Aber ich war in meinem Tunnel drin.
00:12:58: Es war schön dass sie damit rollen konnte und auch die Hügel
00:13:03: hoch.
00:13:04: gekommen ist halt.
00:13:04: Also
00:13:05: das
00:13:06: sind
00:13:06: ja fast zwanzig KMH, die du da läufst.
00:13:08: Die muss man dann mit so einem Tourirad erst
00:13:10: mal ... Ja, im Schnitt schneller, genau beim Hoch ein bisschen langsamer.
00:13:13: Da war ich ja drei Zehn eher aber runter ging es ja mit zwei Fünfzig.
00:13:20: Lass uns direkt meinen Leitfaden hier vergessen und tief einsteigen und sagen, ich glaub der Kern ist für mich unsere Podcast.
00:13:30: was hat dich?
00:13:31: Na da?
00:13:32: Motiviert Ein Buch über deinen Mann, Richard zu schreiben.
00:13:37: Was ... was ... was wolltest du damit?
00:13:42: Und würdest du am Schluss sagen, oh, es ist mir auch gelungen!
00:13:46: Also, was war die Motivation?
00:13:49: Ja also ich muss sagen viele Leute kommen auf uns zu und sagen gibt wir unser Geheimtraining.
00:13:56: Erklär' uns mal, was genau macht ihr denn so besonders?
00:14:00: wie schafft denn das Richard?
00:14:01: oder sage ich Also da muss ich dir sein Leben erklären.
00:14:05: Es ist leider nicht möglich, dir den einen Tipp zu geben und die eine Trainingseinheit – das funktioniert so nicht!
00:14:14: Die Frage ist, lebst du von A bis Z fürs Laufen?
00:14:17: Bist Du mit Herz und Seeleläufer und machst alles in deinem Leben für diesen
00:14:23: Sport?!
00:14:24: Da muss ich ein bisschen ausholen für die Antwort.
00:14:27: Und vor allem nachdem Richard diesen EM-Sprint so phänomenal hingelegt hat, dass es selbst mir ... ja... Also wie gesagt ... Ich wusste schon gar nicht mehr, wie ich hier reagieren soll!
00:14:41: Ich war so elated and happy, dass ich sagen musste, also keiner wird uns glauben was für ein Cheatja wir gerade durchgemacht haben auf dieses Event hin.
00:14:51: und trotzdem hat Richard es geschafft all die Höhen und Tiefen mitzunehmen.
00:14:56: Und am Punkt, sich zu fokussieren und hier noch einen Sprint
00:14:59: hinzulegen.".
00:15:00: Und dann habe ich gesagt, das müssen wir doch mal aufschreiben!
00:15:03: Das müssen wir schon nochmal
00:15:04: aufschreien!".
00:15:04: Am Anfang dachte ich, ich wollte einfach nur vielleicht so eine Story machen.
00:15:07: Hier lief denn die Vorbereitung auf die EM?
00:15:10: Dann hab' ich angefangen auf die EEM hin was zu schreiben.
00:15:13: Ich dachte, nein, nein... Wir müssten viel früher anfangen.
00:15:16: Wir mussten eigentlich früher anfingen.
00:15:18: Und dann dachte ich wie mache ich das
00:15:19: jetzt?!
00:15:20: Wenn wir früher anfagen muss ich ja seine Kindheit irgendwo erzählen.
00:15:23: Und dann kam die gute Idee.
00:15:25: Gut, man sagt einfach nur hier ist die Marathon-Karriere ab.
00:15:28: dann fange ich an und arbeite mich aufs Highlight hin dieser Lauf in München und mache Backflashes zu seiner Bahnkarriere.
00:15:38: Das war der Clue so dass man ausgewählte Highlights aus der Bahnzeit doch noch erklären kann, die so prägend waren.
00:15:48: Ich glaube das kennt jeder der in der Kindheit gelaufen ist.
00:15:51: es gibt ein paar Momente wo das erste Mal eine Mitteilung gehängt bekommen hast, wo es am Treppchen standest.
00:15:58: Wo du Blut geleckt hast im Wettkampf!
00:16:00: Wo's brutal hart war und gedacht hast du, ich komm nicht ins Ziel.
00:16:03: und dann stand so ne geniale Zeit da.
00:16:06: Ich will unbedingt noch mal, obwohl dich gerade extrem gequält hast ... Und ich glaub, das kennt jeder von uns.
00:16:11: Da wollte ich ausholen darauf wie Richard als Kind schon diesen Weg eingeschlagen hat.
00:16:19: Ja?
00:16:21: Das ist dann doch... prägend geworden und natürlich kann ich nicht sein Leben erzählen leider, weil da hätte ich sehr viel schreiben müssen.
00:16:29: Aber es ist dann einfach fokussiert so geblieben dass sich sagt die Highlights hoffentlich einige konnte ich nicht erzählen aber die wichtigsten sind schon dabei sodass man eine Idee bekommt worauf kommt sie an?
00:16:44: Aber du hast ja bewusst dann auch die Erzählweise so aus seiner Sicht gewählt.
00:16:50: Also, weil das einfach auch zeigt wie nah ihr beieinander seid als Paar, als Ehepaar beide Läufer.
00:16:58: also.
00:16:58: ich glaube du kannst sehr gut nachempfinden wie es ihnen auch ihm auch in vielen Situationen geht.
00:17:04: aber ihr habt ja auch... Es ist ja mehr als eine Biografie von einem Europameister, es ist ja wirklich auch.
00:17:13: Es geht auch um Training und wie Richard Leistung entwickelt hat oder was auch drum herum wichtig ist für eine Leistungsentwicklung.
00:17:23: Das finde ich das Besondere an diesem Buch, ja!
00:17:26: Das macht es für jede Läufer in, jeden Läufer extrem nochmal mehr lesenswert.
00:17:32: Und dann – darauf kommen wir später – hast du ja dann auch oder habt ihr ja auch entschieden?
00:17:37: Wir wollen auch einen Mehrwert für FreizeitläuferInnen schaffen und packen da noch dann aus dem, was Richard erfolgreich gemacht hat eine Essenz dran die vielleicht für jeden umsetzbar ist.
00:17:50: Das ist ja für mich besonders... wie seid ihr?
00:17:53: Wie bist du auf diese Idee gekommen?
00:17:56: Genau ich muss so ein bisschen ausholen genau weil es ja aus meiner Perspektive geschrieben ist.
00:18:01: aber zum Beispiel wir waren dann zwei Tage nach dem Erfolg war man in Kmunden und haben uns da kurz mal auch erholt.
00:18:10: Die EM ging ja noch eine Woche weiter, wir waren dann auch nochmal zurück nach dem Wettbewerb angeschaut.
00:18:16: aber da hat sie das Wort gesagt Richard du musst jetzt arbeiten.
00:18:19: ich habe da richtig irgendwie Bock drauf.
00:18:21: Ich möchte es schreiben mach mir ne Audio von dem Rennen weil sonst vergisst Du ja wieder deine Gedanken.
00:18:27: Und diese Audio hab' ich halt sofort schon aufgenommen und dann konnte sich die natürlich auch dann anhören wie das nochmal war von mir Pro Kapitel.
00:18:38: Hat's ihm immer gesagt, machen wir ne Audio?
00:18:41: Wie war denn das Rennen damals noch in London wo du gewonnen hast den Europacup und wie hast du dich da im Training gefühlt?
00:18:47: Und dann reden wir natürlich morgens mittags abends über was läuft mir liebendes und ob ich mich heute gut gefühlte, ob die Lackt hat, Wette hoch oder niedrig waren genau und deswegen also niemand kennt mich so gut wie meine Frau.
00:19:02: Also wir kennen uns ja jetzt schon seit.
00:19:07: Deswegen habe ich das wieder gelesen, was ich geschrieben habe und dann gesagt habe, hier müssen wir noch mal eine kleine Anpassung machen.
00:19:15: Weil da hast du jetzt vielleicht einfach nur, dass du durchschreiben kannst.
00:19:18: Du hast dann halt etwas mal geschrieben, was nicht ganz genau so war.
00:19:23: Darauf habe ich dann sozusagen geantwortet und habe dann wieder Rückmeldungen gegeben.
00:19:29: Das ist schon sehr gut passt!
00:19:32: Das dazu, wie das Buch so entstanden ist.
00:19:35: Das ist ja dann nicht von extern irgendwie geschrieben in meiner Person ... Absolut!
00:19:42: Und wer könnte es besser?
00:19:42: Sehr besonders!
00:19:43: Besser auch die Gefühle vom Lauf als ich selber auch.
00:19:47: bei Europameisterschaften auch dabei war und weiß ganz genau, was das bedeutet.
00:19:50: Wenn ich ihr erzähle, du bist da in Berliner Olympiestadien mit vierzigtausend Leuten, weil sie selber dort waren, weiß wie die Gefühle sind und wie die Gänsehaut dann ist oder so.
00:19:59: Aber es trägt ja eben ... Darauf wollte ich ja auch noch hinaus.
00:20:03: Wir haben natürlich hier jede Menge Bücher auf dem Tisch liegen.
00:20:06: Es trägt er als Untertitel auch Richard Ringer's Trainingsphilosophie.
00:20:11: Was?
00:20:12: Das war die Motivation, das eben auch auf das Thema Training Leistungsentwicklung zu fokussieren.
00:20:21: Ich kann dazu etwas sagen – Trainingsphilosophie!
00:20:24: Das ist nämlich eine Anspielung darauf, dass er wirklich ein Gesamtkonzept hat Und das hat mir, also ich war ja auch schon sehr viele Jahre aktiv seit der Kindheit eigentlich.
00:20:36: Bin auch in Wien immer wieder in einer Gruppe gelaufen.
00:20:38: aber bei Richard's als ich zum Bohnensee gezogen bin und den Richards-Gruppen dann trainiert habe, habe ich einfach gemerkt Nein, das ist noch viel intensiver.
00:20:48: Das geht ins Private hinein!
00:20:50: Die wollen wissen was machst du sonst?
00:20:52: Wie ist deine Anreise?
00:20:53: Was bist Du am Abend?
00:20:54: Wie bereitest Du Dich in der Früh vor?
00:20:57: Wie is Deinen Ablauf vom Tag?
00:20:58: also man gehst Du ins Bett.
00:21:00: Das ist wirklich eine Philosophie, eine Lebensphilosophie.
00:21:03: Ja die sagen nicht komm hier mal ins Training zu uns macht die Einheit Geh wieder heim sondern are you living for this?
00:21:10: und hast du auch eine Idee davon, was hier alles passen muss.
00:21:14: Damit du das und das auch wirklich abliefern kannst!
00:21:18: Und da gehört eben viel dazu.
00:21:20: Es ist für mich die Veränderung gewesen ... Ich darf nicht in der Früh sofort losrushen und gleich in die Arbeit springen und dann noch hinspringen und am Abend noch vier Freunde treffen und hier noch auftanzen.
00:21:32: Sondern wirklich?
00:21:33: Nein!
00:21:34: Der Fokus im Leben ist es, dass wir hier am Platz etwas liefern.
00:21:38: Dafür musst Du halt ein paar Sachen ... abstellen oder auch dich ein bisschen umorientieren.
00:21:44: Und das war für mich das Wichtige, so habe ich mich ja dann auch gesteigert.
00:21:47: Das ist nicht nur die Dieftrainings-Einheit sondern die gesamthaltliche Philosophie der Orientierung der eigenen Fokusreihung und trotzdem noch so'n offener Mensch zu sein wie er und eben auch Freunde zu haben.
00:22:03: Ist ja auch nicht so leicht immer sozial dann auf die Sachen aufrechts zu erhalten, wie man gerne hätte.
00:22:12: Genau, aber man merkt schon ... Das sind ja auch in meiner Kehre jetzt unterschiedliche Trainer.
00:22:18: Halt auch am Werk gewesen, sag ich mal.
00:22:20: So viel?
00:22:20: Aber nicht!
00:22:21: Es gab
00:22:22: eine riesen Grundgeräusche
00:22:23: über vierzehn Jahre von Birgit und Eckhardt Sperlig.
00:22:26: Und dieses Grundgerüst von den Athleten der immer kontinuierlich trainieren konnte, es wurde ja immer auf mich geschaut und die Auswertung übers Jahr gemacht Von mir.
00:22:36: und was wollen wir das nächste erreichen?
00:22:38: Weil du das schon erreicht hast, können wir jetzt etwas draufsetzen.
00:22:41: Und die anderen Trainer hat natürlich einen Athleten der komplett stabil war.
00:22:46: Das ist alles immer zu verdanken meinen vorigen Kindertrainer.
00:22:51: Aber gerade in Richtung Marathon war er dann Wolfgang Heineck.
00:22:56: Ich hatte mich zwischenzeitlich auch mal alleine trainiert.
00:22:59: Ich und dreißig Kilometer.
00:23:00: Das schreibe ich mir niemals auf, ne?
00:23:03: Und dann kommt der Wolfgang Heidig daher.
00:23:04: Da sieht man ihn auch in den ersten Long Run halt.
00:23:06: Fünfundzwanzig Kilometern, da musste ich halt irgendwie halt.
00:23:09: drei zwanzig Tempo oder drei fünfzehnzig und so.
00:23:11: Ja, PB!
00:23:11: Also jede Einheit mit dem Wolfgang Heilig am Anfang war eine Bestleistung weil ich ja nie ... das sage ich den zwanzige Kilometer, ja das laufe ich halt hier irgendwie vier Minuten die Berge hoch oder sonst wie was?
00:23:22: Wir haben da nie schnelle Dauerläufe gemacht und das merkt man schon in dem Buch um wie sich das dann auch ändert.
00:23:28: Ich wollte dann noch mal in die Trainingsgruppe rein, weil Wolfgang Heynick hat eine Mädelsgruppe, wo Nader auch drin war.
00:23:35: Aber ich war da eher so alleine und hatte gesagt es ist schon mega cool aber ich möchte irgendwie noch in die Gruppe rein.
00:23:41: oder sieht man den Wechsel?
00:23:42: Und das sieht man dann auch wieder wie sich das Trainingssystem anpasst.
00:23:47: Da hast du in einer internationalen
00:23:50: Trainings-Gruppe gewechselt mit einem belgischen
00:23:52: Trainer.
00:23:52: Genau!
00:23:53: Das war dann so ... Das ist eine ganz frühen Phase, da hatte ich ja zum Beispiel Martin Schwerlich als Trainingspartner.
00:24:01: Aber es war eher so zwei oder drei Leute.
00:24:03: aber wenn du dann auf einmal zehn Athleten hast oder dann im Flexi mit zwölf Leuten ... das ist halt schon was anderes, wenn du dich auch mal verstecken kannst im Training und so nicht immer vorne pushen musst.
00:24:14: Wenn du halt Isakimili hast, der hat jetzt viele Weltmeister geworden und läuft halt auch alle jetzt Sechzig, einsechzig Minuten im Halbmarathon laufen.
00:24:23: Sieben, zwanzig Minuten über zehn und es ist nicht nur einer so.
00:24:26: das ist halt das Besondere.
00:24:27: du bist nicht der wo der Trainer hier immer nur Hier du bist der stärkste in der Gruppe Sondern jeder hat zu seinen Stärken im Training Und kann man sich gegenseitig unterstützen wenn er mal eine schwäche Fasche hast.
00:24:41: Das war schon eine sehr coole Zeit muss ich sagen.
00:24:44: also das hat mir schon sehr gefallen.
00:24:46: Genau jetzt ist unser Trainingsgruppe da nicht mehr so groß.
00:24:49: Mein Trainer hat sich auch da weiterentwickelt.
00:24:53: Er ist halt in andere Bereiche gegangen, er hat jetzt noch vier Marathonläufe und zwei jüngere Athleten.
00:24:58: Jetzt gehen wir nicht mehr gemeinsam im Trainingslager.
00:25:00: Aber das finde ich jetzt auch voll cool!
00:25:02: Weil dem Moment ist es ja so gerade als nach den Nullnübischen Spielen, dass ich dann eher flexibel bin in Kenia und wir tauschen uns halt auch, erschreiten ein Trainingsplan und dann besprechen wir den Trainings-Plan und dann lasse ich meine Ideen einfließen.
00:25:16: und er ist nicht einer der sagt Nein So nicht, sondern ich höre mir gerne den Konzept ab und sag mir warum.
00:25:21: Dann sagt er ja, es findet er gut.
00:25:23: Du bist normal, dass wir das Intervall-Training schieben und darum schieben.
00:25:27: Das finde ich so mega an ihm, weil er ist ein Jahr älter ... Nur einen Jahr ältiger als Gott!
00:25:33: Aber er hat extrem Erfahrung.
00:25:35: Er hat Isaac Kimi nicht schon mit drei, zehn Jahren angefangen ihn zu trainieren.
00:25:39: Es ist aber cool, dass man sich so ... Dass man nicht nur den Trinkstoff komplett verfolgt, sondern dass man was einbinden kann Aber er kriegt es halt hin, das hat nie jemand so perfekt hinbekommen.
00:25:50: An diesem einen Tag, wo dieser Wettkampf ist und zwar der wichtigste, seit dieses eine Marathon werden ... Ich perform immer!
00:25:56: Ich habe elf Marathons gelaufen und hab immer meine größte Leistung abgerufen die ersten drei vom Wolfgang noch vorbereitet und dann aber er und wir haben das echt super hingekommen.
00:26:06: und da diese Tapering-Phase und das muss ich sagen, da vertreue ich auch und man sagt gut Ja du willst hier was?
00:26:14: Nein, aber du musst ein bisschen länger ziehen sonst bist du zu fullfit.
00:26:17: Du musst da wirklich jetzt durchziehen diese Woche noch und danach kommt das Tapering Vertrauen mehr dar und das muss ich dann auch machen.
00:26:23: also der sagt doch nee Das Training muss man da machen und das sind schon Auch einer drinnen ist auch ein sehr interessanter Trainingsball ist auf jeden Fall drin vor der EM wo er verletzt.
00:26:33: im Buch Da gibt es hinten einen QR Code dass wir nochmal auf eine Seite kommen digitalisiert Genau, und auch ein normaler Tricks war wie es normalerweise im Trainingslager abläuft.
00:26:44: Aber das vor der EM ... Das werde ich dir dann auch lesen.
00:26:48: aber wirklich ... Ein
00:26:49: dränges Geheimnis wird!
00:26:51: Da ist
00:26:51: wirklich kombiniert von okay die tut eigentlich halt das Weben laufen.
00:26:55: du musst halt dann Cross-Trainer oder mit dem Rennrad einfach einfahren.
00:26:58: Dann machst du halt dein Programm und gehst wieder aufs Rad, fährst halt aus.
00:27:01: Also da sind wirklich sehr, sehr detailliert Themen drin.
00:27:07: Aber ich bin ja so ein bisschen die Übersetzerin für die normalen Hobbyläuferinnen und Läufer.
00:27:13: Noch mal kurz nachfragen, Trainingsgruppe Belgien heißt ja dann vor allem ihr macht Trainingslager zusammen?
00:27:18: Aber du bist ansonsten frei!
00:27:19: Es ist nicht so.
00:27:20: in meinem Heimatort bin ich im Verein und da gehe ich jeden Tag zum Training sondern du machst sonst deins.
00:27:25: Wie viel Kontakt hast Du denn dann wenn du jetzt zu Hause für dich trainiert und nicht im Trainings lager bist mit der belgischen Trainings Gruppe?
00:27:32: Genau Jetzt hier sind wir jetzt in München.
00:27:35: vorher war man Bodensee.
00:27:37: Als Martinläufer ist es ja so, dass dein Wettkampf meistens zwischen acht und zehn Uhr halt startet.
00:27:43: Das heißt das ist komplett anders wie früher in der Bahnzeit.
00:27:45: Da waren die Wettkämpfe irgendwie zwischen neunzehn und zwanzig Uhr.
00:27:50: Und wir haben früher immer abends trainiert nach der Arbeit oder nach dem Studium oder nach der Schule.
00:27:55: Klar, wenn man die Trainer auch gearbeitet hat... Die anderen Athleten waren halt auch in der Schule im Studium und da hat man danach halt die harte Einheit gemacht war aber dann Ich finde es immer härter, weil du bist ja eigentlich schon erschöpft von dem Tag.
00:28:08: Aber du musst dir die Leistung auch abrufen.
00:28:11: Ich fand mir ganz normal und haben ja auch immer so gemacht.
00:28:13: Aber jetzt hat sich das ganze Jahr verschoben, weil der morgens erst start ist.
00:28:16: Und deswegen haben wir das Fall für uns neun mit der Arbeit.
00:28:20: Ich habe dann Teilzeit gearbeitet und bin immer nachmittags rein gegangen.
00:28:23: In Arbeit hab ich halt morgens da meine Einheiten durchzogen.
00:28:26: Da sind sie ja dann auch beruflich unterwegs.
00:28:33: Damals ... ja, die Trainingskollegen.
00:28:36: Und dann bist du eher halt alleine und natürlich auch wer kann jetzt dieses Training genauso absolvieren?
00:28:41: Wenn er nicht in der Trainingsgruppe ist als hier München sind natürlich auch Top-Läufer, Top-Fünfzehn Meterläufer oder so.
00:28:46: Da kannst du mal, da kann ich ein Clemens Bleistand anrufen und fragen, was macht der Achtmaltausend?
00:28:51: Okay, jetzt im Einstieg passt das vielleicht ganz gut aber die Jungs noch mal auf zwei dreißig, das brauch' ich jetzt halt auch nicht mehr, ne!
00:28:58: Ja, da sind wir halt so in Kontakt dass Das Training wird bei uns über Trainingspeak gesteuert.
00:29:04: Es ist eigentlich eine Triathlon-App, mein Coach war der Sportdirektor mit der Triathlon auch.
00:29:09: Der hat auf jeden Fall auch Ahnung davon und da zieht ja die Uhr alles rein.
00:29:14: Das ist halt auch entspannt für ihn.
00:29:15: Die Auswertung ist dann automatisiert.
00:29:17: Wenn er das Training reinlädt, dann schau ich drüber und diskutieren wir darüber.
00:29:21: Und dann reden wir eigentlich immer wenn was ... Sie schreiben dann auch immer den WhatsApp genau wie das Training war Und er schreibt mir halt auch immer auf im Trainingsplan.
00:29:33: Manchmal schreibt der Zeitner aus und manchmal sage ich, aber was willst du?
00:29:36: Du bist ja eigentlich ein Laktatwerb!
00:29:38: Dann haben wir jetzt auch so kommuniziert oft, dass er mir halt Laktatswerte schreibt.
00:29:41: Er sagt okay das Training, er will es echt nur ganz ruhig haben.
00:29:46: Einhalb Laktate zwei Laktates, zweieinhalb Lactate.
00:29:48: oder jetzt hast du vierundhalte Laktaten kommen oder du darfst auch mal max groß reißen.
00:29:52: Das heißt die letzten tausend gibt mal alles.
00:29:54: Aber du bekommst gar nicht so hoch dann mehr vom Laktant weil wenn man eher so ... niedriges Pulse trainiert und gar nicht mehr die Geschwindigkeiten so, da kommt man ja auch gar nichts mehr drauf.
00:30:04: Und das finde ich viel besser weil dann steuerst du dich halt darüber... ...und sagst halt, weil heute fühlst du sich einfach besser denn der Wert ist niedriger, dann kannst du auch mal schneller gehen.
00:30:13: Aber manchmal trotzdem selbst wenn ich gut fühle, sagt er, ich will aber die PS trotzdem noch nicht so schnell haben, weil diese Sorge hat auch lange Und wenn du dich jetzt gut fühlst, dann bringt es das trotzdem nicht.
00:30:24: Dass du halt jetzt einmal auf einmal alles in zwei Fünfzig laufen kannst, aber dann später fühl ich sich wieder nicht so gut.
00:30:28: Also es hat schon einen Aufbau.
00:30:30: Wir spielen ja mal ein bisschen mit Laktat und Zeiten weil muss auch motiviert bleiben.
00:30:37: Es ist auch interessant, weil er fragt da auch immer was welches Training wir uns auf jeden Fall bringen haben einfach nur für dein Kopf dass man halt eine Einheit macht, dass du halt für deinem Kopf einfach ready bist.
00:30:46: oder Auch beim Long Run, er will nicht dass ich es im ganz langen Lauf mache.
00:30:50: Aber er weiß ja eh... Ich laufe schon zwei Kilometer mehr!
00:30:53: Deswegen schraubt er das schon nicht gleich mein Sinn weil ich dann wieder zwei Kilometern mehr laufen würde.
00:30:57: Das ist schon immer so ein bisschen lustig.
00:30:59: Genau wenn wir in einem Trainingslager sind, dann sind wir auch ganz, ganz individuell.
00:31:03: also dann sage ich okay jetzt is der Long Run von der Gruppe am Sonntag statt am Samstag oder so.
00:31:10: Das guckt mir natürlich, dass es paar Tage früher schon abgestimmt ist und dann ändern wir auch noch mal was Weil es natürlich in Kenia ist besser, wenn du jemanden hast.
00:31:19: Ich hab jetzt gar nicht mal so viel mit den Afrikanischen Gruppen wie Amalala oder so, weil die Longmans sind schon echt brutal, sag ich mal.
00:31:29: Ich habe sehr viel mit dem QNOT zusammen trainiert und da stimmt man sich immer ab, eigentlich immer wöchentlich, wenn ich in Kenien bin fragt man so rum, wer will was mit mir machen oder was kann ich machen?
00:31:43: Da tauscht sich immer aus.
00:31:44: Okay, einmal laufst du bei mir mit!
00:31:46: Bei dir, also mit Simon Boch hab' ich auch sehr viel trainiert weil er hat auch so eine afrikanische Gruppe, der hat sehr viel zusammengepasst, auch mit den Geschwindigkeiten.
00:31:54: und dann, genauer, dann spreche ich mit einem Coach oder mache ihm ein Audio drauf und dann passen wir das halt an oder sagt nee, das passt nicht, da müssen wir die Pause anpassen, dann rede ich wieder mit denen, sage hier ist Simon die Pause zu lang, dann mach mal Hälfte oder so... Also es ist schon sehr interaktiv.
00:32:10: Es ist nicht so, der Plan ist fix.
00:32:12: Vier Wochen und dann trainieren wir.
00:32:14: Das ist quasi so, dass Simon der Boss der Einheit ... Und du machst mit ihm seine Einheit?
00:32:19: Er bestimmt mehr oder weniger wie die Pausen zu sein.
00:32:22: Manchmal bist du der Boss deiner, dann macht er's bei dir mit.
00:32:25: Mancher ist okay, die Pause ist wirklich zu lang.
00:32:27: Das will ich da nicht machen.
00:32:29: Dann redet Simon im Tor was Dreißig-Acker an und sagt, äh, da krieg ich echt die Pause.
00:32:33: Also es ist schon so, das ist eigentlich ... Es gibt nicht diese eine Einheit, ob ich jetzt sechs mal zwei Kilometer mache oder sieben Mal fünf Minuten oder sowas.
00:32:45: Und die Geschwindigkeit ist ein bisschen höher und muss halt immer ein bisschen aufpassen, dass es nicht zu schnell wird oder so.
00:32:50: aber das hat man dann auch im Gefühl selber, ob wir sagten... Ich fange aber den ersten lieber langsam an.
00:32:56: hier macht er mir den ersten schon schnell los da mache ich lieber einen mehr und so.
00:33:00: also das ist halt Laufen und alle laufen wie gemeinsam und gerade in Afrika sind tausende Und es ist so schön, dass sie gemeinsam zu laufen.
00:33:08: Es ist natürlich schöner, wenn nicht alleine jetzt halt an der ISE entlanglaufen.
00:33:12: Aber du nader bist ja wie gesagt am nächsten dran an Richard.
00:33:17: Jetzt musst du trotzdem einmal... Du hast das Buch überengeschrieben.
00:33:20: Du hast dich damit auseinandergesetzt.
00:33:21: was ist deine Trainingsphilosophie?
00:33:23: Jetzt musst Du einmal versuchen aber uns allen zu sagen Was macht dann Richard doch irgendwie besonders?
00:33:34: Gibt es einen Schlüssel oder gibt's den gar nicht?
00:33:37: Ja, gute Frage.
00:33:39: Im Vergleich ... ich hab ja auch gerne schon längst Marathon gelaufen und muss immer wieder mit Verletzungen aussetzen und muss sagen, Richard hat drei Vorteile.
00:33:50: Er wurde über die Jugend ganz vorsichtig aufgebaut.
00:33:53: Die Trainer haben anders als meine Trainer verzichtet drauf, schon ein Jugendsstar zu haben.
00:33:58: Ich war schon mit acht, so war ich wahnsinnig gut!
00:34:01: Und man hat drauf gebuttert, drauf ge buttert und das ist leider nicht nachhaltig.
00:34:07: Also wenn irgendjemand hier gerade zuhört, der einen Jugendlichen orientiert auf die U-twanzig Goldmedaille guckt keiner zurück.
00:34:16: Du warst ja schon mit zwanzig beim Europa Cup dabei?
00:34:18: Ich war
00:34:18: mit neunzehn beim EuropaCup und es interessiert rückblickend... Eine Sau, ja?
00:34:24: Griecher ist bei der U-Twenty-M geschwächt von einer Krippe letzter geworden.
00:34:28: So jetzt ist das auch mal gesagt, ne?
00:34:30: Also wenn die Jugend jetzt hier mal einen Showstopper schon sieht und dann wird es vom DLV noch gepusht ... Ja in der u-twentzehnzig wurde uns immer gesagt da trennt sich dann die Spreu vom Weizen und wenn es da nicht schon geschafft hat auf Wiedersehen!
00:34:43: Dann kannst du gleich mal
00:34:44: Ja,
00:34:44: und das hat Richard eben wieder
00:34:45: gemacht.
00:34:46: Also solide Grundlage in der Jugend aber mit
00:34:50: Weizsicht?
00:34:51: Ein erster Punkt!
00:34:53: Zweiter Punkt, Richard plant ja.
00:34:57: Richard ist unglaublich gut sich zu gedulden.
00:35:02: Etwas, was mir mein ganzes Leben extrem quer gefallen ist.
00:35:06: Wenn wir dann wieder anfangen nach der Saisonpause – ich will gleich mal hier und die ersten Tausende schon drei, fünfundzwanzig und wieso?
00:35:11: Ich kann das doch!
00:35:12: Und es ist extrem schwer mich zurückzuhalten.
00:35:15: Ja?
00:35:16: Und Richard kann ...
00:35:17: Ich fang drei,fünfundzwundzehn AG für
00:35:18: ihn.
00:35:19: Ja, ja.
00:35:19: Richard kann in Gegensatz zu mir drei,vonzwanziger als Mann anfangen.
00:35:23: und hat die Geduld diesen ganzen Aufbau jedes Jahr wieder von vorne durchzukauen.
00:35:29: Und ich sage, wieso machen wir das so viel vorsichtig?
00:35:33: Du fängst auch wieder mit achtzig Kilometern an wenn du es eigentlich veräppeln.
00:35:36: Und er sagt nein also der Körper kann nicht sofort wieder reinspringen!
00:35:40: Du musst dir diese Phasen geben und wenn du's nicht schaffst über diese Anfangsphasen hinweg zu gehen sondern du willst immer wieder ein bisschen
00:35:46: mehr machen
00:35:47: dann wärst du immer wieder zurück geworden Ob du's willst oder nicht, der Körper ist ein Hund.
00:35:52: So, zweiter Punkt!
00:35:53: Richard ist extrem geduldig.
00:35:55: Trainiert nicht wenn er stark verschnupft ist, trainiert nicht, wenn er schon einen Limit hat ... hält sich zurück, wenn ihm was wehtut.
00:36:03: Ganz ganz wichtiger Punkt ja?
00:36:05: Wenn ihm etwas weh tut und ich tue mir da wahnsinnig schwer nicht kommt ein bisschen hier und da und profstrainer und darf ich mich nicht bewegen.
00:36:14: und nein die Antwort ist lasse es doch einfach mal in Ruhe.
00:36:19: Und Richard kann eine Verletzung besser auskurieren und Krankheiten besser auscurrieren, weil er die Geduld hat da auch mal zurückzustecken.
00:36:28: Und dritter Punkt?
00:36:31: Richard
00:36:31: hat ein gewisses Grundvertrauen in seine Leistung und kann sich an den richtigen Zeitpunkten zurückhalten so dass dann wenn es wehtun soll auch die Bereitschaft
00:36:48: komplett
00:36:48: da ist sich jetzt auch weh zu tun.
00:36:51: Weil ich habe viele schon erlebt, die sagen, mach nicht, ich hab so Wettkampfbammeln ne?
00:36:56: Das wird wehtun!
00:36:57: Ja klar wird's wehtuhn ja aber wir trainieren dafür dass wir diese Schmerzen besser tolerieren können.
00:37:03: und wenn du dir ständig weh tust im Training dann hast du Angst davor Dann ist eine innere Handschwelle da.
00:37:09: schon wieder muss ich mich verausgaben.
00:37:13: Aber wenn du im Training dich ganz selten vorausgabst dann freust du dich tatsächlich auf diese Momente, wenn du jetzt so richtig mal reingehen kannst in Schmerz.
00:37:22: Mal reingeh'n ins Laktat und ich hab das wirklich auch selbst gelernt sich darauf zu freuen,
00:37:28: dass du endlich mal
00:37:30: Gas geben kannst!
00:37:32: Und da kannst du auch das Laktate schon vorher auf der Zunge spüren weil du schon danach lächst.
00:37:37: und Richard weiß ... Jetzt bin ich die komplette Körperbereitschaft mir jetzt richtig weh zu tun Und dann kann er das auch.
00:37:47: Sonja, du hattest ja jetzt die Aufgabe aus dem was Richard gut und so erfolgreich macht, Tipps, Ideen zu entwickeln für Freizeitläuferinnen?
00:38:03: War das schwer oder einfach?
00:38:05: Das war mal ganz ehrlich!
00:38:06: Das war relativ einfach.
00:38:08: Erstens weil dieses Buch so offen ehrlich aber auch detailliert ist und ich das dann immer gelesen habe.
00:38:18: Du hast dich auch immer mal so ein bisschen mit reingebracht, was ich sehr wichtig fand, weil du bist eine Frau, du bist seine Frau, aber auch im Top-Läuferin ... Sie sind
00:38:24: im Podcast?
00:38:25: Du musst sagen, wie du benennst.
00:38:27: Du, liebe Nader!
00:38:29: Und ich konnte mich da sehr schnell, sehr reinfühlen.
00:38:32: Ehrlich gesagt ist es ja ein bisschen mein täglich Brot, weil ich ja Fitnessfreizeitläufer coache und da auch im Grund ... gelernt habe, also ob du jetzt für zwei-dreißig Marathon trainierst oder für vier-dreißig Marathons trainiert.
00:38:45: Die Trainingsprinzipien bleiben diegleichen.
00:38:47: Ob du fünfundzwanzig bist oder fünfundsechzig bist?
00:38:49: Du musst den Organismus die gleichen Intensitäten zufügen, sag ich mal um das und das Ziel zu erreichen.
00:38:56: so!
00:38:56: Und so konnte ich dann das lesen mich da rein denken rein fühlen und dann ein bisschen rausziehen.
00:39:02: okay und was kann ich jetzt daraus als Tipp meinen, entweder für mich oder meine Athleten oder eben die Randerswald-Leserinnen und Leser da rausziehen.
00:39:09: Und das war tatsächlich nicht so schwer weil es ist keine neue Erfindung sondern eigentlich nur ein bisschen so einen Essenz rausziehen.
00:39:16: Und wenn du sagst, du steigst nach einer Saisonpause mit drei, fünfundzwanzig ein.
00:39:20: Dann heißt das für einen anderen vielleicht ersteigt mit sechs, fünf und zwanzig eine in seiner ersten Tempoläufe?
00:39:25: Aber trotzdem muss er Tempolläufe machen und die vielleicht ein bisschen unter seinem Niveau so.
00:39:28: So hab ich einfach versucht ... Es sind ja immer nur an jedes Kapitel was vielleicht dreißig Seiten hatte kommt dann eine Seite mit Tipps.
00:39:36: also es ist wirklich nur die Quintessenz.
00:39:39: Ich mich hat das aber weil's halt auch natürlich mein Job ist sehr bewegt berührt, dass es den Anspruch von euch auch lieber Richard und liebe Nada gab zu sagen okay wir wollen das ist auch einen Zugang findet.
00:39:58: Das was wir inhaltlich da besprechen ein Zugang findet für die die eben nicht so schnell rennen können wie ihr.
00:40:06: Und das glaube ich ist mit auch unik bei diesem Buch.
00:40:11: Das is wirklich einzigartig wenigstens für ein Laufbuch, was aktuell im Markt zu kaufen ist.
00:40:22: Und das macht die Sache auch dann noch mal extrem rund!
00:40:27: Das finde ich toll und schön.
00:40:29: Aber ganz ehrlich... Jetzt
00:40:31: muss ich dir ins Wort fallen lieber Martin.
00:40:32: Ist das nicht das, was den Marathon-Sport so unig macht?
00:40:35: Dass wir ja an einer Startlinie stehen mit Richard wenn du bei einem Marathon startest stehen du und ich, Achim und Anita und Monika und Tim.
00:40:46: Und alle laufen die gleiche Strecke wie du viel langsamer, aber irgendwie ja doch ist es das Gleiche!
00:40:52: Ich bin immer neidisch auf den Fußball, weil der so viele Fans hat.
00:40:55: Aber es gibt natürlich viele Jungs die Kicken und Mädels kicken.
00:40:59: Aber kaum einer steht in eine Allianz Arena mal zu Zweiundzwanzig auf dem Platz und hat dieses Gefühl was ein Bayern-Spieler hat wenn er da kickt.
00:41:06: aber wir Marathonläufer können das nachkühlen wie es ist zweiundvierzig Kilometer laufen und dann mal einen Buch zu haben wo man sagt Das ist die Geschichte eines Europameisters, aber der gelten jetzt die Prinzipien auch für mich und mein Training.
00:41:21: Wenn man liest ... das ist so wie im Roman geschrieben!
00:41:25: Der Hobbyläufer findet sich da wieder.
00:41:26: Der sieht dann ganz genau, er ist genauso aufgeregt am Start.
00:41:29: Da muss man voraus eine Getränkeflasche finden.
00:41:31: Natürlich ein bisschen leichter als bei euch.
00:41:34: Aber trotzdem, er isst auch aufgereght und macht auch mal Fehler.
00:41:38: Er weiß halt auch hin, was er deswegen dagegen machen kann.
00:41:43: Und das findet man sich halt auch wieder, weil es ist halt laufend.
00:41:46: Es verbindet und warum nicht?
00:41:48: Also das ist ja der größte Sport überhaupt, würde ich sagen in Deutschland, weil also laufen ist halt einfach.
00:41:53: Du nimmst da einfach Laufschuhe und gehst halt raus.
00:41:56: Am schnellsten kannst du da fit werden, kannst du gesund... Also auch die Gesundheit ist ja extrem wichtig.
00:42:02: Leistungssport ist nicht immer gesund, aber laufen allgemein schon und das Training auch und damit kann man schon einfach sehr viele Menschen ansprechen.
00:42:13: Ich wollte zwei Ergänzungen machen.
00:42:15: Das Faszinierende an dem Laufsport ist dann tatsächlich jetzt noch mal bei den Marathon.
00:42:20: Die Fans dürfen mit dem Star gemeinsam auf dem Platz stehen.
00:42:24: Die stehen eben gemeinsam an einer Stadion.
00:42:27: Das hast du ja schon sehr gut benannt!
00:42:30: Das finde ich, das ist wirklich so auch das was diesen Sport noch mal ganz besonders macht.
00:42:36: Und es ist tatsächlich der zweitgrößte Freizeitsport.
00:42:42: Der größte ist das Schwimmen.
00:42:44: also wenn man die Ava fragt als bacher Werbeträgeranalyse weisen jedes Jahr aus wie viele Menschen sich in welcher Sportart irgendwie austoben und sagen über vierzig Millionen Deutsche dass sie mehr oder weniger regelmäßig schwimmen gehen?
00:42:59: Dazu zählt natürlich auch, dass man mit seinem Kind planchen geht.
00:43:03: Ist halt aber auch limitiert?
00:43:04: Kostet das auch ein?
00:43:05: Ja, kostet
00:43:05: dann aber auf die Liege wie sie legt oder sonst was.
00:43:07: und beim Laufen sind es tatsächlich der zweitgrößte Sport.
00:43:10: Es sind knapp zwanzig Millionen, die inzwischen sagen, dass sie mehr oder weniger... regelmäßig laufen.
00:43:15: Aber der Kurze ändert sich, wenn du fragst und wie viele drehten bei Schwimmenwettkämpfen an?
00:43:19: Und wie viel dreht man laufend beim Rennen
00:43:21: zu?
00:43:21: So
00:43:21: dass es ja mittlerweile gang und gelbe, dass man sich und wenn man nur zum Parkwand geht und da fünf Kilometer fährt...
00:43:25: Ja weil laufen ist natürlich trotzdem eine Belastung auf die Knochen und wenn du schwimmen gehst dann gehst dir also schwimmen und schwimmen ist ja was unterschiedlicher aber laufen immer sofort Anstrengend, also du verlierst das so vor.
00:43:37: Du gehst ja nicht raus wie einer Minute der ... Absolut!
00:43:40: Aber wenn du natürlich im Blanchen bist oder da kurz mal in die Ease reingehst ist es ja ... hast immer noch keinen Schwimmen, so ein Demesinn aber laufen wir jetzt schon um.
00:43:48: Du musst dich hier wirklich umziehen und ... Ja, du brauchst deine Lauschuhe.
00:43:53: Ich hab sogar schon Schoenwettkämpfe gemacht!
00:43:56: Du brauchst ein Startblock und musst dich an die Trillerpfeife orientieren und deine Bahn haben.
00:44:01: Und ich hab auch Open Water gemacht und da ist es ganz schön kalt.
00:44:05: Ähm ... ich mach jetzt mal einen kurzen Cut.
00:44:08: Und traue mich einfach auch mal, wenn wir schon die Chance haben euch privat Tier zu treffen und in diesem Podcast euch beide zusammenzuhaben.
00:44:19: im Podcast Ich hau jetzt mal so zwei, drei private Fragen aus.
00:44:24: Wie sehr ist euer Alltag als Paar laufzentriert?
00:44:28: Und gibt es so Inseln die ihr bewusst schafft wo's mal gar nicht umlaufen geht?
00:44:33: kann sein muss nicht sein?
00:44:34: Gibt's
00:44:34: das?
00:44:35: Ja auf jeden Fall.
00:44:35: also das ist ja bei uns glaube ich mehr als für dich beandern weil wir beide arbeiten.
00:44:40: noch Nader arbeitet der Vollzeit.
00:44:43: Ich arbeite Teilzeit bei Russes Boys Systems im Controlling Jetzt auch gerade wieder sofort nach dem Boston Marathon natürlich dann gleich auch wieder ins Büro gegangen zu den Kollegen, was mir auch wichtig ist.
00:44:53: Dass du halt auch komplett in anderen Bereichen hast weil du bist da wirklich in deiner Bubble drin.
00:44:58: also vor der lümpischen Spiel war ich ja wirklich extrem fokussiert.
00:45:00: Ich habe nämlich auch eine lange Zeit rum und freigenommen aber das ist irgendwann auch too much und dabei dann wirst du ja bei den Spielen und dann ist aber der Fokus auf die Medaille und dann war du bis das Zwünftel geworden.
00:45:10: es ist halt mega beim Marathon das zu werden wenn man das laufen kennt.
00:45:13: er weiß dass die Konkurrenz in Afrika halt extrem hoch ist nirgends.
00:45:18: In anderen Sporten hat mehr Konkurrenzen überm Laufen, weil es halt jeder kann und keine Mehrjahre gibt.
00:45:22: Genau aber das ist ganz bewusst, dass wir über das Arbeiten reden.
00:45:27: Und uns interessieren auch andere Themen dadurch, dass die auch in einem Wirtschaftsunternehmen arbeiten.
00:45:32: Das interessiert mich natürlich auch die Märkte und was jetzt leider umgeht mit Krieg ... Politik?
00:45:42: Ja, Gesellschaft!
00:45:44: Aber natürlich Sport, ja unsere Leidenschaft.
00:45:46: Das lieben wir ja und darüber leben natürlich sehr oft.
00:45:50: aber du kannst jetzt noch mehr erzählen wie die Einbindung mit deiner Arbeit beim Max-Mann-Institut
00:45:54: auch ist?
00:45:55: Ja es ist so lustig dass du sofort auf die Arbeit gehst weil für mich ist die Arbeit halt so.
00:45:59: ehrlich gesagt du redest brutal viel über das Laufen in der Arbeit und des erster Woran.
00:46:05: ich dachte aber dann ist man wieder gekommen.
00:46:07: Richard ist ganz anders aufgewachsen als ich war Familien treffen.
00:46:11: Wo jetzt nicht jeder Läuferthemen unbedingt anschlagen möchte, sondern wo meine Eltern die jetzt schon auch Hobbyläufer sind aber mal nicht über Wettkämpfe reden oder so, weil privat reden wir ständig überslaufen.
00:46:23: Das brauche ich glaube ich nie mit einem von euch erklären.
00:46:26: Ständig jeden Abend unterhalten wir uns über Training und laufen Aber bei so Familientreffen müssen wir manchmal über ganz andere Themen reden.
00:46:33: Und ganz unabhängig von der Arbeit ist es einfach, da steht man halt nicht das Läufer im Fokus, sondern als Kind, Tochter, Schwester, Neffe ... Ja?
00:46:42: Da wird mal ganz anders geredet.
00:46:44: und warum ist es bei Richard anders?
00:46:46: Seine Mutter ist ein brutaler Leichtathetik-Fan ja!
00:46:48: Die kann sogar von den Weitspringern die weiten Aussen nicht, die von den Hochsprüngern kennt, die fragt auch alles.
00:46:55: Deswegen ist sie mir gerade bewusst geworden Für Richard geht's auch zu Hause nur im Flaufen.
00:46:59: Während es bei uns eben nicht immer so war, meine Mutter fragt jetzt nicht was macht Hendrik Pfeiffer als nächstes für ein Wettkampf?
00:47:04: Das ist glaube ich nicht die erste Frage, die meine Mutter an mich hat wenn ich hier heim komme.
00:47:08: Aber ja natürlich haben wir eben auch einen Berufsleben.
00:47:11: und was sich bei Richard, warum unsere Beziehung auch außerhalb des Laufens gut funktioniert ist.
00:47:17: Es gibt ja auch ein gewisses Leben außerhalb dem Sport wo man einander unterstützt.
00:47:23: Richard interessiert sich auch für das, was ich ab und zu in der Arbeit mache.
00:47:27: Und ich kann auch etwas, was ihn vielleicht jetzt mal überhaupt nicht so fachlich triggert erzählen – und er hört mir zu!
00:47:35: Er hört mich tatsächlich zu.
00:47:38: Dann sage ich ihm halt, dass wir für eine Konferenz hatten hier und da und dann sagt er, ach, ist es wieder typisch für den oder denen?
00:47:43: Da hat er echt ausgepasst.
00:47:47: Welcher Kollege mir zuspielt, welcher Kollege mich was abneidet gibt es ja auch in der Arbeit also im Juristischen brauche ich auch nicht sagen ist eine eigene Welt und da bin ich manchmal einfach noch so glücklich dass sich die Leute verwählt haben.
00:47:59: wenn ich dann wieder denke um Gottes Willen da ich mal null ihre Arbeit.
00:48:05: Darf ich verraten, dass du mit deiner Mutter noch einen Podcast
00:48:08: hast?
00:48:08: Du bist süß, Sonja!
00:48:10: Also das ist ja auch immer ein ganz anderes Thema.
00:48:12: Ganz anderer Welt... Ich bin eigentlich in der Welt der Philosophie aufgewachsen wo wir am Abendessen zusammen saßen und uns behalten haben ob jetzt die Self-Driving Cars in der Zukunft nach utilitaristischen Grundsätzen oder nach liberalen Grundsetzen fahren sollten und ob ihren Mask hier noch ein Wörtchen in seiner utilitären Art und Weise mitzureden hat und das dann einfach komplett andere Gespräche, wo Richard ab und zu von Familien treffen heimgegangen ist.
00:48:38: Keine Ahnung was ihr da jetzt wieder geredet habt.
00:48:40: Ich hab kein Wort verstanden!
00:48:41: Sehr sehr hoch die Philosophie, ne?
00:48:45: Ja, hau mal raus.
00:48:46: wie heißt der?
00:48:47: Der heißt tatsächlich Power Talk.
00:48:49: ich heiße Power mit Nachnamen.
00:48:51: Den Namen musste ich unbedingt behalten, tut mir Leidschatz.
00:48:54: Den packt man dann unten in die Show Notes.
00:48:56: Dann kann man da auch reinhören.
00:48:59: Ich habe da schon reingehört.
00:49:01: Ich muss da wahnsinnig konzentriert sein.
00:49:03: Das ist extrem, also gerade wenn man sich sonst nicht in dem Feld ... dass ihr da auch besprecht bearbeitet und sich da auskennt, boah, das ist ... Ja, liebe Leute die ihr zuhört, hört da mal rein.
00:49:18: Dann wisst ihr wovon ich rede.
00:49:19: also...
00:49:19: Aber das ist halt zum Thema.
00:49:20: was habt ihr noch neben dem Laufen?
00:49:21: Also da sind schon einige Facetten.
00:49:23: Na ja wir durften euch heute natürlich die Chance genutzen haben ein Cover mit euch einen grandioses cover mit euch geschossen was parallel zu diesem podcast rausgekommen ist mit unserer juliausgabe die jetzt seit Mitte Juni im handel is Natürlich vorbei ist darauf richtig gelungen.
00:49:44: Bei dem Shooting konnten wir minimal die Dynamik zwischen euch erkennen und die gibt es ja.
00:49:53: Könnt ihr irgendwie so sagen, jetzt kommen wir vielleicht zurück mehr in den Sport?
00:49:57: Hat Richard stärken wo du Schwächen hast, Nader?
00:50:01: Und du stärken, wo Richard schwächen hat und ergänzt ihr euch oder seid ihr komplett gleich?
00:50:07: Also helft ihr euch als Athletin-Athlet auch?
00:50:10: Richard, darf man ja auch verraten ist eigentlich sogar dein Coach?
00:50:13: Schon jetzt seit längerem.
00:50:15: Also wo gibt es da Ergänzungen?
00:50:16: Wo gibt's da völlig diametral unterschiedliche Auffassung oder gibt sie gar nicht?
00:50:21: Ja also sie motiviert mich dann schon noch mal, sag ich mal vielleicht die Regeneration halt nochmal höher zu werden, dass wir halt nochmal zum Beispiel zum Wellnessbereich gehen und das wird dann da zum Beispiel in den warmen Becken sind und an die Tusen gehen.
00:50:37: Solche Geschichten, das ganze Alternativ-Training, dass sie sagen, jetzt kommen wir schwingen uns noch mal auf einen Kosttrainer, dann sind wir auch nebeneinander irgendwie.
00:50:43: Und ich merke immer so, okay du hast nicht viel wart dabei, deine Frequenz, äh da bist du immer noch weiter vor mir oder so.
00:50:50: Ich denke ja, wir haben immer das Gefühl auf einem Kostrainer, da zieht ihr mich sowas von ab.
00:50:55: Wir planen das schon natürlich gemeinsam auch!
00:50:57: Also früher war es noch extremer, weil auf der Bahn, da haben wir uns ja auch begleitet mit Pacing.
00:51:04: Das Rennrad ist sie vorher fährt und ich hinterherlaufe.
00:51:09: Und dann mussten wir jetzt auch trennen.
00:51:10: das Training, dass das ich sie begleiten kann und dass die mich als Pacer sozusagen hart und da die Zeit abspult.
00:51:17: Jetzt ist gerade ein bisschen einfach.
00:51:20: halt.
00:51:20: leider auch dem geschuld, dass es nahe nicht mehr ... Nicht die Bahnwettkämpfe jetzt auch gerade machst, sondern es ist natürlich gleich auch Straßenwettkämpfe vorzubereiten.
00:51:27: Da hast du auch eine längere Vorbereitungszeit.
00:51:32: Du
00:51:32: bist ja schön, da ich dir reingrecht schreibe!
00:51:33: Du bist aus der hohlen Kante so ohne Vorbereitung... Jetzt im Frühsten, Frühjahr bist du ja wieder fantastische Zeiten auch gerannt.
00:51:43: Also irgendwie scheint es zu Eureingang.
00:51:48: Ist das
00:51:49: viel zu nett zu mir?
00:51:52: Es ist kein Geheimnis, dass ich sehr große Probleme mit den Hamstrings hatte.
00:51:58: Ich muss ziemlich operieren lassen und seitdem ist immer mal wieder, dass das Nabengewede aufmuckt ... Ja!
00:52:02: Und mit ständigen Bremsern Jetzt mal, sorry dass ich sage im Po.
00:52:07: Ist es nicht so leicht hier wieder auf die Bahn zurückzukehren?
00:52:10: Also muss das Kapitel einfach stehen!
00:52:12: Ich werde nie wieder auf den Hundert laufen.
00:52:14: Die meisten Hobbyläufer laufen auch nicht auf dem Hundert und ist auch okay.
00:52:18: Tut mir natürlich leid, dass sich nicht mehr diese Sprintzeiten jemals laufen werden aber der Wechsel auch auf ein Marathon hat sich dadurch nicht gleich ergeben.
00:52:25: Letztes Jahr hatte ich eine Geburt und eigentlich wollte ich darüber nicht sprechen.
00:52:28: Aber das ist leider kein Grund für einen Feiern da unser Kind verstorben ist Und da ... Das
00:52:37: hat bedingt, dass du eben auch natürlich sportlich einen Cut machen musstest.
00:52:42: Genau ein großes.
00:52:43: Aber umso
00:52:45: faszinierender darauf wollte ich ja hinaus mit wie wenig tatsächlich meines Erachtens Aufwand du so fantastisch doch performt hast dann wieder das zeigt ja, du hast ein großes Talent.
00:52:57: Hat das dann auch ... Wie gesagt, hat es eine Auswirkung auf eure Dynamik?
00:53:03: Weil wenn die aus dem Nichts über Zähnen rennt, macht dich nachdenklich und sagt vielleicht trainiere ich manchmal zu viel.
00:53:15: Es gibt keinen Grundfitness, weil dieses, dass sie die fünf Minuten gelaufen ist, kommt jetzt ein wenigstens vom Lauf, sondern einfach, dass die gerne draußen in der Tour ist, Rad fährt, sie geht gerne schwimmen Sie geht gerne auf die Szene, halt einfach einmal am Tag auf jeden Fall das du halt Sport machst.
00:53:31: Weil ansonsten wenn du halt im Büro sitzt oder Unterricht gibst ... Du willst ja was tun!
00:53:37: Es geht dir jedem eigentlich so, wenn er dann irgendwie acht Stunden in dem Büro ist, du willst ja etwas machen entweder davor, dass es schon sagt... Also mein Tag denkt schon an und ich hab nicht mehr den Druck, dass sie sich nach der Arbeit sondern ich geh vor der Arbeit schon was machen oder endlich raus.
00:53:52: Und jetzt gerade im Sommer ist er auch hell, dann noch nach der Arbeit.
00:53:55: Da kann man auch nochmal raus.
00:53:56: Das ist ja schon was Besonderes und diese gewisse Grundfirten sind halt immer da...
00:54:01: Aber ich muss sagen, Richard steuert mich natürlich!
00:54:04: Ja?
00:54:04: Der Trainingsplan kommt von Richard.
00:54:07: Also
00:54:07: erst beim Thema Laufentraining schon hinterher ins Wortfall ist er der
00:54:10: Chef?!
00:54:11: Auf jeden Fall!
00:54:13: Ich finde das auch absolut in Ordnung.
00:54:14: Ich möchte mich nicht selber trainieren.
00:54:16: Ich habe keine ausreichende Selbstkontrolle.
00:54:19: Das ist ein Punkt, ja?
00:54:21: I know this.
00:54:22: Dadurch dass ich das weiß und mich nicht im Griff habe, ist mir auch lieber ... Ich hab ihn!
00:54:27: Und er hat sich selbst besser im Griff.
00:54:29: Manchmal kann ich ihn da aufsteuern aber grundsätzlich hat Richard diese Trainingsintelligenz der weiß was er hier planen kann, auch mit mir.
00:54:39: Früher auf der Bahn musste ich einmal lachen.
00:54:41: Da standen ab und zu so locker eine Stunde, fünfzehn Kilometer.
00:54:45: Schatz, es ist nicht so locker für mich
00:54:47: oder... Fünfzimmer,
00:54:48: Vierhundert und Sechzig.
00:54:50: Vielleicht honn ich heute?
00:54:52: Es ist ein bisschen hart Richard, kann man das vielleicht auf Zwei-und-Siebzig hochschrauben aber abgesehen von diesem Anfangsstuhl war schwer für ihn.
00:55:04: Ich lauere doch keine Vier-Hundert oder Sechszig.
00:55:06: Aber gut!
00:55:07: Nachdem wir dieses Mal geklärt hatten und hier ein bisschen eine Orientierung für Richard, was braucht man da?
00:55:14: Hat er das extrem gut drauf.
00:55:16: Mittlerweile weiß er das.
00:55:17: Und das Interessante ist ... irgendwie sind wir von Körpertyp doch ähnlich.
00:55:23: Er könnte jetzt niemals ne Geser trainieren die einfach einen ganz anderer Körpertype ist, ne ganz schnell Kraftläuferin.
00:55:29: auch kann ich mal sagen, das weißt ihr selber ja Die musst du auf der Ausdauer ganz anders trainieren.
00:55:34: aber bei mir hat er die gute Orientierung, was er selber machen muss.
00:55:37: Und ungefähr pass ich auch in diesen Rahmen rein.
00:55:43: Gleichzeitig muss ich sagen ... Das wollte ich bei Tim vorher noch ergänzen.
00:55:46: Also
00:55:46: mein Gehner?
00:55:48: Tim ist der Coach.
00:55:49: Tim musste am Anfang sich auch an Vertrauen erarbeiten werden, Richard.
00:55:54: In der Ehe grundsätzlich hast du ja dieses Vertrauen, sonst wärst du nicht zusammen!
00:55:58: Wir verreisen und sehen uns mal monatelang nicht.
00:56:01: Wenn du da keinen Vertrauen hast Wenn er mit einer Mindestgruppe unterwegs ist, dann brauchst du nicht zusammen sein.
00:56:07: Ist ja so und deswegen ihm gegenüber habe ich dieses Grundvertrauen.
00:56:12: aber einem externen Trainer gegenüber wie Tim der musste sich das auch erst mal arbeiten und es hat er auch geschafft und deswegen bremst Tim Richard auch an den richtigen Stellen und sagt Nö!
00:56:22: Ich will nicht dass Du das machst und ich will nicht, dass Du den Wettkampf machst und da musst Du dann auch vertrauen lernen.
00:56:26: Und beim Training funktioniert das bei uns relativ gut.
00:56:29: Dass er sagt Er macht zehnmal tausend, schreibt mir aber acht mal auf und ich sage, da darf ich auch zehn.
00:56:35: Nein das bleibt so!
00:56:36: Und dann ist es auch gut, jetzt lass's mal gut sein ne?
00:56:39: Und darf ich hinten raus noch zwei Hundert laufen?
00:56:41: Nein Punkt, end of sorry ja.
00:56:43: Da ist es ganz gut dass ich ihn da habe und das ist auch in Ordnung, dass er da der Chef ist.
00:56:49: Das heißt er nicht in einer Beziehung grundsätzlich, das heißt er einfach nur in gewissen Passaten des Lebens verschiedene Verschiedenes Potenzial zu haben.
00:56:57: Gleichzeitig muss ich sagen, umgekehrt hat er mir das Grundvertrauen geschenkt, dass ich die Story schreiben durfte auch mit Sonjas Hilfe.
00:57:04: dann vielen Dank.
00:57:05: also ich muss ja... Ich bin ja euch beiden so unendlich dankbar, dass wir das mit Riders World machen konnten und es soll ja auch.. Ich bin euch unendliche dankbar für diesen Support weil Das Projekt wäre in Sand verlaufen, wenn sie ja nicht das Vertrauen gehabt hätten zu sagen.
00:57:20: Aber das was du gerade ansprichst ist der Vertrauen zwischen euch beiden.
00:57:25: Das ging mir tatsächlich beim Lesen durch den Kopf weil ich wusste du hast es geschrieben?
00:57:29: Du hast es aber in der Ich-Form aus Sicht von Richard geschrieben und ich dachte ganz oft... weiß das
00:57:34: Richard?!
00:57:35: Weißt du's, Richard?
00:57:36: Dass das da so steht.
00:57:37: Und dann, je mehr dieses Buch gewachsen ist, bist du ja auch mehr mit eingestiegen in den Prozess.
00:57:43: und dann hab ich gesagt, natürlich weiß er das alles!
00:57:45: Und jetzt mit den Audios, das habe ich vorhin zum ersten Mal gehört ... Jetzt leuchtet mir ganz viel noch mal ein.
00:57:52: Da sieht man einfach wie eng ihr seid, wie close ihr seid.
00:57:55: Was sind Höhepunkte des Buches?
00:57:58: Ja also, der will ich nicht nur die AM nennen.
00:58:03: Der will ich echt nicht nur DM nennen.
00:58:05: Natürlich ist deine Bekanntheit als Marathonläufer exponentiell höher, also auf der Bahn.
00:58:11: Warum die meisten Leute, die ins Laufen rein wollen irgendwie eine Marathon, eine halbe Marathonlaufen?
00:58:16: Das will man mal erlebt haben!
00:58:18: Keiner reißt sich drum, eine Fünfzehnhundert abzureißen.
00:58:21: Ja das ist jetzt nicht die most popular thing als Freizeitläufe aber... Wir haben diesen Weg auch miteinander so wie ihr erlebt und wir haben davon profitiert.
00:58:32: Und wir haben da davon gelernt, deswegen waren einige Höhepunkte von mir zu beschreiben der auch Oberkapp auf der Bahn.
00:58:40: Das war ein definitives Höhelpunkt dieses Event Der Sieg uns beiden, also der hat mir Tränen gekostet und auch gewisse Bahnwettkämpfe wie in Belgien.
00:58:55: In Oregon wo wir das erste Mal wirklich uns gegenseitig als Coaches, weil unsere Coaches konnten nicht mitreisen ja... Als junge Läufer, wo ich sage eigentlich hätte ich dann lieber einen Coach gehabt, der am Platz auf Bahn vier steht um mir was reinruft, er hätte mir mehr Sicherheit gebracht.
00:59:12: aber das hat Richard super gemacht Und wir haben uns gegenseitig auch in der
00:59:16: Banterjahre
00:59:16: gepusht.
00:59:17: Wir waren der verunsicherte kleine Häschen, vielleicht nicht so sehr wie ich.
00:59:22: Aber das hab ich alles aufgeschrieben.
00:59:23: Da musste ich zurücklächeln, wie ich da meine eigene Reizverdauung beschrieben habe.
00:59:28: Wieder einen Lauf nach dem anderen über das Feld schwappt und dann bist du wieder von der Bahn gekehrt.
00:59:34: So, come on!
00:59:35: Off-off-off next run and that was so ... Das sind Momente, das wirst du Ewigkeiten
00:59:41: noch
00:59:41: ... Ja,
00:59:42: dieser Ablauf von einem Bahnwettkampf, die Vorbereitung ist ja schon ein bisschen anders.
00:59:46: Komplett anders?
00:59:48: Ganz genau getaktet.
00:59:49: Streckend musst du auch in den Callroom abhaken Da musst du dich die Speignägel mal kontrollieren und so.
00:59:55: Das wird dir auch alles beschrieben, wie es auf der anderen Seite ist.
00:59:59: Und das
00:59:59: Aufwärmen ist komplett anders?
01:00:01: Ja!
01:00:01: Du hörst gerne noch ein paar schnelle Abläufe im Marathon.
01:00:04: Machst du das nicht
01:00:05: mehr?
01:00:05: Bei dem Marathon ist das Tapering.
01:00:07: aber beim Bahnlaufen musst du davor auch noch mal im Training... Was
01:00:10: macht's?!
01:00:10: Ja genau weil du musst ja bitt stehen, du läufst nicht Ruhig ist so los wie bei Marathon, egal welche Geschwindigkeit es ist.
01:00:18: Aber beim Bar müsste er nach ein paar Minuten wieder runter, da muss er ganz aggressiv sein.
01:00:24: Da hat das Training auch gewandelt, dass du davor vielleicht schon mal eine Belastung macht vom Wettkampf.
01:00:29: Das bei Marathons eben nicht so.
01:00:31: Genau.
01:00:31: aber ich finde von den Highlights, wenn man darüber noch sprechen kann ... Ich meine, gibt's halt viele, Olympische Spiele sind ja schon was Besonderes!
01:00:42: Und wenn du dann aber in Tokio bist und in Corona spielen, ist das auch wieder ein bisschen traurig.
01:00:49: Aber man sieht ja auch, dass ich da etwas anders dran gehe.
01:00:51: Ich gehe nicht als Athlet ran und sage, ich bin mein Olympischen Spielen.
01:00:54: Das war nämlich damals in Rio so, als ich Bahndäufer war.
01:00:57: Da bin ich Olympischspiele!
01:01:00: Und da war ich dann hier wieder meiner Krise... einfach mental nicht hinbekommen hab.
01:01:05: Überfordert passt und so?
01:01:06: Genau, da war ich überfordert.
01:01:07: Jetzt geh ich auch viel locker ran.
01:01:09: Ich bin bei den Spielen jetzt auch nicht Paris, sondern das ist mein Wettkampf!
01:01:13: Und die muss ich halt performieren wie in jeden anderen Marathon... ...und danach kann ich sehr gerne hier das Rings herum und alles haben.
01:01:20: Deswegen bin ich nach Paris ja auch zwei Tage vor angereist und mache dann meinen Wettkämpf.
01:01:26: Danach bin ich gehypt und geflasht aber ich schaue mir dann nicht so wie früher Im Jahr zwei tausend zwölf, wo ich noch nicht absehbar war.
01:01:33: Ob ich jetzt ganz so gut werde?
01:01:34: Habe ich mir extra einen TV-Fernseher gekauft und habe die ganzen olympischen Spiele im Fernseher verfolgt.
01:01:42: Es war so... Ich will ja auch unbedingt teilnehmen und pushpusht!
01:01:46: Und selber wenn du dann bist, das drückt dich ja so richtig rein bei Rio.
01:01:51: Da muss ich anders jetzt angehen.
01:01:52: Jetzt muss ich eher ausblenden, auch wenn jeder man sagt, es grüßt hier als Athlet.
01:01:59: bisschen runterfahren und wirklich diesen Fokus da haben, nicht zu sehr sich abdenken.
01:02:03: Es steht halt hier auch so zu trennen.
01:02:06: Ich meine, solche Spiele sind immer ein Highlight.
01:02:08: also deswegen... Das sind der zwei Olympische Spiele ein bisschen beschrieben.
01:02:12: Einzwanzig und vierundzwanziger, auch den Unterschied natürlich.
01:02:16: Was ist dein Highlight in dem Buch?
01:02:19: Schon ganz klar das letzte Kapitel!
01:02:21: Also das ist das Kapitel, in dem es um die Europameisterschaft geht.
01:02:24: einfach weil noch mal so besonders wie ein Krimi geschrieben ist, weil man weiß ja auch allein durch das Titelbild dass das jetzt so ein bisschen darin gipfelt.
01:02:33: Aber ich finde das Buch schreit nach einem Band zwei, weil wir jetzt in Boston gesehen haben geht da noch einiges bei dir gehört
01:02:38: also...
01:02:39: Das war jetzt EIN Höhepunkt deiner Karriere!
01:02:42: Nein aber das ist wirklich... Du erzählst es so stückchenweise, dann kommen ja auch immer Flashbacks wie du selbst gesagt hast.
01:02:49: Die sind farblich so ein bisschen anders unterlegt wo da noch mal sowas von früher erzählt wird.
01:02:52: oder manche haben auch externe Geschichten erzählt und dann auf einmal ist man in München auf der Strecke und man will jetzt wissen, wie war das?
01:03:02: Und wie ist das?
01:03:04: Vielleicht willst du's dir aber vorlesen.
01:03:06: Ja gerne
01:03:08: klar.
01:03:08: Das ist schon so'n Gänsehaut-Ding.
01:03:10: Genau wir sehen uns hier auf Seite hundertfünfzig im sitten Kapitel Der lauft zu Gold.
01:03:15: Der Untertitel heißt der Zielsprint.
01:03:18: Gott, ich weiß noch genau!
01:03:21: Mietu!
01:03:23: Also von außen natürlich nur...
01:03:25: Das kühle Nass des Schwammers hatte erstaunlich gut getan und ich spürte wie auch meine Beine noch einen Rest an Energie bereithielten.
01:03:33: Im tosenen Lärm der Zuschauer liefen wir nun zu fünf auf das Sieges-Tor zu Und ich bemühte mich ganz links nahe des Denkmalms Meter zu sparen begann, die Banden an den Absperrungen wie rhythmische Trommler zu schlagen und ich spürte mein Schritt größer werden.
01:03:50: Nur ein paar Meter vor mir war Amanal und an seinem kürzeren Laufschritt merkte ich dass er das mitgehen Tiferis Attacke doch bezahlen musste.
01:03:59: Ich passierte ihn um wollte ihm noch einen Wort zu rufen aber der Lärm war bereits so ohren betäubend dass sich nur leicht die Hand anhob um ihn zu motivieren.
01:04:10: Wir waren nun auch Ja, drei Athleten.
01:04:13: Doch ich kam näher und näher an Marotte Ferri heran mittlerweile lieglich spürbar auf dem Vorfuß und sorg die Reuschkulisse, die auch besonders unserem deutschen Team galt wie Elektrolyte auf.
01:04:25: Als sich Ammanal eben passierte sah ich wie Maro Teferi sich kaum merklich umtrete obgleich mir die Leopoldstraße in den Moment schier endlos vorkam.
01:04:35: weder dich seine Ermührung Sprinte Richard sprinte dachte ich nur und zog meine Arme eng am Körper entlang.
01:04:43: Das Ziel war nun deutlich sichtbar vor uns, doch die Ferie war noch gute zehn Meter vor mir!
01:04:49: Ich hatte keine Zeit mehr.
01:04:50: wenn ich jetzt nicht noch einmal alles gab wäre der Titel verschenkt.
01:04:53: Fünf Meter vier Meter.
01:04:55: Maro trete sich tatsächlich nochmal nach links um und ich nutzte den flüchtigen Moment dicht an der Bande zum überholen anzusetzen.
01:05:04: danach hieß es nur noch durchzuziehen.
01:05:06: Ich wollte den Titel so sehr und es konnte schließlich noch jemand hinter mir lauern.
01:05:10: Mein gewohnten Bandschritt, auch über die letzten Meter halten spründete ich und bis die Zähne
01:05:15: zusammen."
01:05:18: Richtig cool!
01:05:18: Ging
01:05:20: gut
01:05:20: aus?
01:05:21: Dann fragt man sich natürlich ja was kann ich denn daraus lernen?
01:05:23: Ich werde niemals irgendwie auf einer Zielgeraden um Platz eins feiten aber ich habe dann für Hobbyläufer.
01:05:31: Also, halte den Fokus auf ein klares Ziel und glaube daran.
01:05:34: Und das gilt für jeden!
01:05:37: Egal ob ich meine vier Stundenmarke zum ersten Mal durchbrechen will oder so... Große Leistungen entstehen nicht aus perfekten Voraussetzungen sondern aus Behaarlichkeit.
01:05:45: Zweifel gehören dazu.
01:05:46: entscheidend ist, ob du dein Ziel innerlich nicht aufgibst.
01:05:49: Das ist wirklich
01:05:51: wichtig!
01:05:51: Aber
01:05:51: das habe ich tatsächlich dann von dir gelernt übersetzt und dann nochmal festgehalten.
01:05:56: Das macht das Buch dann so ein bisschen besonders, weil es einfach so einen breiten Bogen spannt.
01:06:02: Und es zeigt doch Riads Fehler!
01:06:03: Es zeigt auch wo hatten wir mal den Hänger?
01:06:07: und wie oft tut irgendwas weh?
01:06:09: Du denkst ja, ist das jetzt ein Problem?
01:06:12: Wird mich das jetzt hindern?
01:06:14: Da drüber hinweg dich zu pflegen und zu sagen nein ich glaub dran und es klappt trotzdem, das ist glaube ich auch eine Kunst Weil viele schmeißen schnell die Flinte ins Korn.
01:06:25: Ja, wie soll denn das jetzt noch klappen?
01:06:28: Und dann wenn ich denen erzählen würde was Richard da teilweise durchgemacht hat.
01:06:33: Dann das glaubt man nicht!
01:06:35: Größtes Aha-Erlebnis ist eigentlich zu spüren, dass du ein Mensch bist.
01:06:38: Also man denkt ja oft so von außen, wenn man euch laufen sieht, euch da vorne ... Ach, ich dünne auch nur zwei Stunden unterwegs und es ist ja so easy!
01:06:46: Aber sich mal dann richtig reinzufüllen und zu merken, nee das ist ein Mensch aus Fleisch und Blut der morgens aufsteht und abends ins Bett geht und dazwischen auch essen muss und auf Toilette muss und was auch immer... Das begreift man da so und das fand ich wirklich sehr erhellend.
01:07:01: Ähm, was ... jeder von euch dreien.
01:07:05: Was würdet ihr euch wünschen?
01:07:07: Was die Leser innen nach der Lektüre des Buches denken?
01:07:14: Gibt es irgendwas, was sie mit sonstigen Trainings-Tippen im Kopf haben oder...
01:07:18: Ich will mir wünschten, dass die Leute ein bisschen mehr gesamtheitliche, leichter Ledig-Fans werden.
01:07:23: Also man sieht das schon oft so.
01:07:26: ja und ich bin auch begeistert, da mache ich schon Läufe und dann kennt die nicht!
01:07:30: Ich kenne die Leute nicht.
01:07:31: Und ich denke immer, du weißt nicht wer das oder das und du kennst keinen einzigen Bahnläufer?
01:07:36: Du gehst jeden Tag laufen und du liebst es!
01:07:38: Und du kennest dich quasi nicht in der Szene aus.
01:07:40: Das überrascht mich immer wieder.
01:07:42: Da denk ich mir also wenn ich jetzt ein großer Name Any Sport Basketball-Fan wäre... ...und ich spiele das wahnsinnig gerne, mein Gott dann kann ich alle NBA-Stars.
01:07:51: Ja und ich merke in einer Leichtartütik immer wieder begeisterte Hobbyläufe.
01:07:55: Begeisterte, kennt keine Sau.
01:07:58: Schau doch mal ein paar Wettkämpfe.
01:08:00: Du willst die Faszination für die Leicherletik?
01:08:03: Oder
01:08:03: auch, da kommt alles dazu!
01:08:05: Dann würde ich mir wünschen, dass Sie einen Sprintwettkampf angucken und als Marathonläufer über den Tellerrand gucken.
01:08:11: Richard
01:08:13: hast du noch was?
01:08:14: Bei mir geht es dann schon mehr ins Laufen.
01:08:18: Es wäre schön ... Ich hab natürlich Rückmeldung bekommen, weil einige sind da ja schnell beim Lesen gewesen.
01:08:24: Die haben sich das schon gefreut.
01:08:26: Also tatsächlich echt einige Tipps.
01:08:27: einfach dann schon gesagt, die fanden sie schon einfach toll.
01:08:30: Aber ich will einfach so dieses Normale das Laufen einfach was Tolles ist, was Schönes ist und da keine Grenzen gibt dass wirklich jeder auch seine Ziele erreichen kann wie ihn natürlich auch sind.
01:08:43: aber dass die Leute mit einer Freude herausgehen und sagen hey der Richard hat halt für sein Ziel gearbeitet und ich werde es für mein Ziel erarbeiten habe ihn richtig motiviert jetzt nach dem Buch da jetzt auch mal eine Ziele heranzugehen und vielleicht einige Sachen auszuprobieren.
01:08:58: Und dann freu ich mich natürlich, wenn es dann irgendwie später einen AHA-Effekt gibt und sagt ... Also, da konnte ich etwas mitnehmen und das hat mir geholfen um ein Ziel zu erreichen.
01:09:09: Soll er du?
01:09:10: Ja, geht in eine ganz ähnliche Richtung.
01:09:12: Laufen lohnt sich!
01:09:14: Dass einfach jeder versteht.
01:09:15: oder?
01:09:16: wir sagen ja gerne laufen ist die beste Lösung.
01:09:20: Was das Laufen einfach alles kann.
01:09:22: Und wenn ich davon leben möchte, klar, dann muss ich so viel investieren wie du seit der Kindheit investierst und trotzdem arbeitest du auch noch zusätzlich.
01:09:32: aber du kannst mit dem Laufen dir eine Basis in deinem Leben schaffen die dir keiner mehr wegnimmt.
01:09:37: Die gehört einfach dir!
01:09:39: Das lohnt sich.
01:09:40: und ich glaube wenn man das Buch gelesen hat und das versteht was da alles transportiert wird an Gedanken, dann kapiert man das
01:09:48: Übrigens auch sozial.
01:09:50: Also, ich find die Lauf-Community so special.
01:09:52: Und wir gehen alle die gleichen Experiences durch und haben alle die gleiche Ungleichzeitig.
01:09:57: Das ist irgendwie ... Man kennt sich!
01:09:59: Und das sind solche Verbindungen?
01:10:02: Das ist unglaublich, das kenn' ich von nicht so anderem.
01:10:05: Obwohl's ein Einzelsport isst und die totale Ego-Nummer eigentlich.
01:10:09: Aber gerade deshalb sehen sich ja auch vielleicht all diese Egos danach jetzt immer mal zusammen.
01:10:13: eine Crew und das erleben wir regelmäßig in Camps oder bei Lauftreffs etc... Was da für eine Einigkeit und Stimmung herrscht.
01:10:24: Ich danke euch zum Abschluss für das liebe Nette Gespräch, ich nehme einfach raus meine Meinung an den Schluss dieses Podcastes zu diesem Buch zu stellen.
01:10:35: es ist einzigartig Deutschsprachig.
01:10:38: ich kenne überhaupt einfach von mir.
01:10:40: ich kende jedes Laufbuch was publiziert worden ist in auf jeden Fall deutschsprachige Und es ist ein einziger Artik weil Es ist für mich der spannendste Trainingsleitfaden, den ich je gelesen habe.
01:10:53: Weil er eben autobiografisch klingt.
01:10:57: Das macht das Lesen so leicht und ich nehme trotzdem viele
01:11:01: tolle
01:11:03: Trainings-Tipps damit.
01:11:06: Das kenne ich in dieser Form tatsächlich sehr ernst.
01:11:09: Ich kenne ihn in der Form jetzt gar nicht.
01:11:10: Und ich muss jetzt einfach auch dann sagen danke aus Ranas Weltsicht dass ihr mit uns diesen Weg geht und wir sind ja jetzt gerade mit dem Buch am Anfang.
01:11:23: Also ich hoffe, wir können damit noch ganz viele spannende andere Dinge machen und aus dem Buch ganz viele andere spannende Dinge entwickeln.
01:11:31: das bietet sich ja an und ich danke euch drei dass ihr im Podcast wart.
01:11:39: Wir werden definitiv nader deinen Podcast mit deiner Mama, den wir auch unten benennen.
01:11:44: Dann kann man mal so während des langen Laufes versuchen ...
01:11:49: Überkannend
01:11:49: nachzudenken!
01:11:50: Aus ganz anderen Gedanken zu kommen.
01:11:52: Ich bin gespannt.
01:11:53: also ich danke euch sehr viel.
01:11:56: Vielen lieben Dank für das Feedback.
01:11:57: schon
01:11:58: und damit sind wir fast am Ende dieser Folge angekommen.
01:12:01: Feedback ist aber schon ein gutes Stichwort denn wir freuen uns natürlich auch über Eures.
01:12:06: wie immer gern ab damit in die Kommentare sagt uns, wie die Folge euch gefallen hat und welche Themen ihr euch in Zukunft im Podcast wünschen würdet.
01:12:16: Wir sind gespannt und hoffen, ihr hört oder so in zwei Wochen wieder rein und lasst euch mal überraschen welches Thema wir als nächstes vorbereitet haben!
01:12:24: In diesem Sinne bis dahin tschüss und macht's gut.