00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Run As Well Podcasts, zu Folge Nummer zweihundertundfünf.
00:00:10: Und in der gibt es ganz viel Trainingswissen für euch!
00:00:14: Der Gast der Folge ist Professor Doktor Billy Sperlich, der an der Universität in Würzburg lehrt.
00:00:22: Aber sich auch in der praktischen Sportwissenschaft bestens auskennt.
00:00:26: Denn er hat zum Beispiel schon eine Leistungsdiagnostik mit Sebastian Savl gemacht – dem aktuellen Weltrekordhalter im Marathon und die wenigen, der zuerst in einem offiziellen Rennen den Marathon in unter zwei Stunden gefinished hat!
00:00:41: Aber nicht nur wenn ihr euch für Leistungssport interessiert, ist die Folge für euch spannend.
00:00:45: Denn es geht auch darum welche Trainingsfaktoren
00:00:48: man wie
00:00:49: auch als Hobby-Sportler nutzen kann.
00:00:52: Kleiner Disclaimer zu Beginn!
00:00:53: Mein Kollege Urs Weber hat das Gespräch geführt und leider hat unser Aufnahmetool nicht das richtige Mikro erkannt aber wir denken man versteht trotzdem alles gut was gesagt wird und dass man aus der Folge jede Menge mitnehmen kann.
00:01:07: Insofern geht's jetzt mit der Folge los und wir wünschen euch ganz viel Spaß und beste Unterhaltung beim Anhören.
00:01:18: Zum heutigen Runners World Podcast begrüße ich euch ganz herzlich, und freue mich, euch meinen Gesprächspartner vorzustellen den Sportwissenschaftler Prof.
00:01:27: Dr.
00:01:27: Billy Sperlich!
00:01:28: Hallo,
00:01:29: grüß dich Urs!
00:01:30: Hi Billy, wie habt ihr das heute?
00:01:32: In einem der heißesten Sommertage, Hitzesommertagen hier in Deutschland.
00:01:37: Wie warm oder wie heiß ist es gerade in Würzburg?
00:01:41: Wir sind jetzt so bei achtundzwanzig Grad ganz gut aber es braucht sich ein Gewitter zusammen.
00:01:46: deswegen ich hoffe dass das ein bisschen abkühlt aber ich fürchte die Luftbeuchtigkeit wird dann dementsprechend zunehmen und da wird's noch unangenehmer.
00:01:55: okay also kein ideales Laufwetter heute.
00:01:58: oder willi würdest du persönlich laufen?
00:02:00: gehen jetzt bei acht und zwanzig grad.
00:02:02: Du, ich war tatsächlich heute Morgen.
00:02:04: Wir haben so ein Weltchen nicht weit von mir.
00:02:07: Ich war tatsächlich aber nur... was weiß ich?
00:02:09: Nur ist meine sechs Kilometer Runde die ich mit dem Hund mache.
00:02:14: Die war eigentlich heute Morgen wirklich ganz gut.
00:02:17: also ich fühlte mich echt fit obwohl man merkt schon die Nächte die Rädern eindern schon ein bisschen es ist dann schon so morgens da denkt man so oh das war jetzt nicht die optimale Nacht.
00:02:34: Wir wollen uns von Billy heute natürlich ein paar ganz aktuelle Lauftipps geben lassen und uns ein bisschen informieren, was gerade untersucht wird, geforscht wird.
00:02:43: Und wie die Welt des Leistungssport sich entwickelt?
00:02:46: Denn einen Grund oder einen Aufhänger warum wir heute Billy hier zu Gast im Podcast haben, Billy du warst zum Besuch beim Marathon-Weltrekordler Sebastian Saver in Kenia Und da warst du vor seinem London-Marathonlauf, also in der Trainingsvorbereitung quasi zu London.
00:03:05: oder wann warst Du?
00:03:07: Ja genau.
00:03:07: Also ziemlich genau von dem Jahr.
00:03:11: Wohl ja vielleicht zur Anfang Juni muss das gewesen sein Ende Mai, Anfang Junis letzten Jahres.
00:03:16: Genau wir hatten dann ein Kooperationsprojekt mit Adidas zusammen und letzten Endes ging es darum dort vor Ort Ja, das große Thema was natürlich im Marathon spannend ist.
00:03:31: Was sind so die Leistungs limitierenden Faktoren?
00:03:33: Also was begrenzt letzten Endes die Leistung vor allem auf dem Niveau und es entscheidet sowas zumindest die Grundüberlegungen dass man das natürlich verortmessen muss also nicht wie es häufig auch gemacht wird, dass Sportler irgendwie eingeladen werden in sagen wir High-End Labore nicht unbedingt auch in deren Ja, und Gebung.
00:03:58: Wir haben es tatsächlich hinbekommen vor Ort also das was wir hier als bei mir im Labor testen würden oder sonstwo tatsächlich vor Ort messen zu können.
00:04:06: Ja genau.
00:04:07: Wahnsinn!
00:04:08: Da wollen wir natürlich gleich noch ein bisschen mehr erfahren über Sebastian Saarwe und seine Vorbereitung und man natürlich auch was und wie ihr dort untersucht habt und wir wollen natürlich auch wissen was wir Hobbyläufer daraus vielleicht plänen ziehen können.
00:04:21: Aber Willi, will erst mal noch ein bisschen zu deiner Person was sagen oder musst du mal erklären?
00:04:25: Du bist seit einigen Jahren jetzt an der Universität Würzburg.
00:04:29: Wir haben uns mal kennengelernt und da warst du noch in einer deutschen Sportkurschule.
00:04:32: Ja genau auch schon ewig
00:04:34: her ja.
00:04:34: Lange her!
00:04:36: Mittlerweile ist es im etliche Kilometer zusammen gelaufen im Alpen meistens bei Trailruns.
00:04:41: Du leerst und forscht jetzt dort im Bereich integrative und experimentelle Bewegungs- und Trainingswissenschaften Willi, was sind da deine Forschungs- und Arbeitsgebiete?
00:04:51: Und woran arbeitest du gerade?
00:04:53: Ja also letzten Endes tatsächlich das, worüber wir heute sprechen.
00:04:56: Also ich habe mich ja schon eigentlich mit dem Studium oder nach einem Studium nicht immer die Ausdauersportdagen interessiert, weil ich selber irgendwie für Andrea glede, ich war leichter gleden Und ich hatte mich immer interessiert, zweimal mal so.
00:05:16: Einfach deswegen weil im Biat-Lohn... Also ich bin dann aus der Leichtathletik, aus der Mittelsprecke raus wie vielleicht auch der ein oder andere da in dem Triathlon vielleicht auch verletzungsbedingt.
00:05:29: Ich hatte so ein bisschen Schwierigkeiten mit der Ferse Und dann lag es nahe, dass man einfach kompensatorisch schwimmen geht und Rad fährt ein bisschen die Belastung rausnimmt.
00:05:40: Das spannende aber so das war so Mitte der Neunziger da gab's ja keine wirklich spezialisierten Trainer.
00:05:48: Es gab einen Spezialisten in der Leichtathletik, es gab einen im Schwimmen, im Radfahren und teilweise waren auch die und nach wie vor sind es ja auch die Trainingsphilosophien grundsätzlich anders also wie die Sportarten sich damals entwickelt hatten.
00:06:03: Ich selber war autoditaktischer selbst trainierender Sportler und ich musste mir das ein bisschen selber anhalten.
00:06:14: Es gab die klassischen Bücher, die man damals hatte und man hat versucht da ein bisschen Reim draus zu machen und diese wirkliche ... Also dass man reine Trainer hatte im Triathlon sehr erst später hat sich so ein bisschen entwickelt.
00:06:29: Und da ist aus der Zeit, weil du im Triathlon halt einfach deutlich, deutlich mehr trainierst als jetzt ein reiner Läufer und du auch unterschiedliche Sportarten hast.
00:06:41: Also du hast einen Oberkörper, eine Oberkörpersportart, du hast eine Sportart die man sehr, sehr lange praktizieren kann das Radfahren also Dauer, eine Trainingseinhaft sehr lange und dann hast du das laufen was ja schon auch wenn man es bisschen forciert macht alles schon auf die Knochen geht.
00:06:59: Und das alles zusammenzukriegen ist trainingswissenschaftlich nach wie vor für mich hochspannend.
00:07:04: Also, wie kriegt man diese drei Sportarten zusammen?
00:07:08: Ja, das hat mir irgendwie angetrieben und dann hatte ich zweitausend, muss ich selber überlegen fünf oder sechs.
00:07:13: da habe ich noch eine Langdistance in Iron Man Initsa gemacht.
00:07:17: Mein Ziel war einfach die Hawaii-Quali.
00:07:21: Und an dem Tag, was tatsächlich so heiß wie es momentan jetzt draußen ist, also zwei Iron Man in Frankfurt, den sie dann verkürzt haben... Ich konnte total mitfühlen weil wir hatten genau einen Tag und an diesem Tag ist praktisch für mich alles schief gelauten, was hätte irgendwie schieflaufen können
00:07:43: Da kriegen wir Hitze?
00:07:45: Also einmal ernährungsmäßig.
00:07:47: Die Ernährungsangaben damals waren schon andere, als die jetzt heute haben.
00:07:54: Teilweise haben wir auch noch ein Käsebrötchen beim Radfahren gegessen.
00:07:59: Das waren ganz wilde Zeiten in den Angaben.
00:08:04: Ich war dann so im Prinzip fertiger Student.
00:08:07: Natürlich hast du dann auch nicht die finanziellen Mittel, es gab ein bisschen so Sponsoringen.
00:08:11: das war alles okay aber du musstest halt mit den Mitteln zurechtkommen und eine Sache war halt einfach Hitze.
00:08:19: So jetzt haben wir alles das was uns als Ausdauersportler irgendwie bis heute noch begleitet.
00:08:25: also wie gehe ich mit Hitzen um?
00:08:27: Wie mit Ernährung?
00:08:28: Die Treadletten waren immer schon irgendwie Technikaffin viel, viel weiter als alle anderen Sportarten.
00:08:35: Also sobald man da wirklich so eine potenzielle Sekunde auf Marathongefühl rausholen konnte hat man das sofort angewendet.
00:08:44: Das war ein Nasensplaster, das waren dann später Kompressionskleidung und dann hier mal einen Supplement.
00:08:51: was man dachte und dort nochmal irgendwas am Fahrrad verändert die ganze NEO-Entwicklung die man hatte Das hat mich irgendwie bis heute nach wie vor.
00:09:03: es fasziniert, mich.
00:09:05: Und das Interessante ist aber die Themen kommen immer wieder auf den Tisch.
00:09:09: Wir entwickeln uns zwar weiter, aber sind immer wieder die gleichen tatsächlich Leistungslimitierenden Faktoren, die wir so haben.
00:09:17: und heute habe ich das irgendwie für mich... Hat sich das so durchgezogen?
00:09:21: Also wie muss ich trainieren?
00:09:22: Was muss ich machen?
00:09:24: Wie muss ich mich in Hitze verhalten?
00:09:25: Höhentraining ist ein Thema bei uns Ernährung Blankierend, also wir forschen manchmal eher wenn es dann in Supplements geht.
00:09:36: Also wie kann man vor allem kurzfristig die Leistung steigern?
00:09:42: Weil die langfristige alles was mit Kohlenhydratgabe etc.
00:09:45: anbelangt Das ist eher eine trainings flankierende Geschichte.
00:09:51: Da machen jetzt keine Interventionen in dem Sinne aber wir kontrollieren natürlich die Ernährung.
00:09:56: Ich musste eben gerade so ein bisschen grinsen, als er zu einem Nitze erzählt ist.
00:10:02: Weil unter anderem auch dieser Aluminium in Frankfurt war auch das gedacht.
00:10:06: Mir ging es mal ähnlich.
00:10:07: Ich habe mir diesen langen Distanz Triathlon mitgemacht.
00:10:10: Das war tatsächlich auch an dem heißesten Tag des Jahres und ich kann mich das halt noch so gut daran erinnern.
00:10:16: Unter anderem weil ich einen Sonnenbrand davon getragen hab Auf dem Rückenverein, den wir damals diese komischen Trierklonen zweiteiler trug.
00:10:23: Also mit diesem Badehose und dann so ein komisches Top.
00:10:26: unsäglich aber...
00:10:27: So einen schönen Songbrand auf dem unteren Rücken?
00:10:30: Der
00:10:30: untere Rücken war total verbrannt!
00:10:33: Aber deswegen fand ich tatsächlich gestern die Entscheidung, also beim Langdistance oder bei langen Rennen sind ja viele Läufe auch abgesagt worden.
00:10:41: Unter anderem der große Halbmarathon hier in Hamburg ist ja abgesagt und das war sicherlich sinnvoll anders als jetzt was man sich da im League-Meetings in Paris oder sonst wo.
00:10:51: die können natürlich stattfinden wenn da Mittelstrecke gelaufen werden.
00:10:57: Ja also Belit zurück zu deiner Tätigkeit.
00:11:00: sprich du hast Natürlich mit Elite, Athletinnen und Athleten zu tun.
00:11:04: Aber du kümmerst dich auch um die Belange von Hobby-Sportland?
00:11:08: Ja absolut!
00:11:09: Also das sind... Man muss sich das bei uns so Labor oder bei uns in der Arbeitskreis.
00:11:17: natürlich haben wir immer wieder eine klare Fragestellung wo wir sagen okay das müssen wir untersuchen und dann ist natürlich schon reflexartig musst überlegen für wen machst Du diese Untersuchungen?
00:11:29: Machst du die jetzt eher für Hobbyläufer, machst du sie eher für den wirklichen End?
00:11:35: Also den High-End Läufer oder Ausdauersportler.
00:11:37: Das muss man sich dann schon gut überlegen.
00:11:40: und jetzt ist es so zwei Null Fünfläufe im Marathon.
00:11:44: Die laufen nicht unbedingt in Würzburg wie Sandalmeer rum.
00:11:49: Da muss man eine andere Kooperation halt haben.
00:11:51: Das heißt, die ambitionierten Läufer sich, sag ich mal alles, wenn wir es jetzt in Marathon-Zeiten denkt, alle so um drei Stunden, drei bis vier Stunden gibt's zuhauf.
00:12:02: Die gibts an ganz vielen Motten und weil beim vielen unserer Fragen wir tatsächlich immer noch stichprobenabhängig sind.
00:12:11: also wir brauchen halt bei manchen Fragestellungen, wenn man generalisiertere Aussagen treffen möchte, braucht man einfach eine größere Gruppe.
00:12:18: Und dadurch haben wir eher diese, ich sag jetzt mal, Everyday Joes.
00:12:25: Die laufen die vielleicht drei bis vier Mal die Woche trainieren aber auch ambitioniertere, das muss man sagen, Männlein wie Weibland also suchen fast in allen unseren Studien direkt.
00:12:37: Das war früher nicht so direkt auch weibliche Verbanden zu rekrutieren Und das macht uns das Leben leichter.
00:12:48: Häufiger würde ich mir schon auch manchmal wünschen, wenn man ein bisschen noch mehr in die Pole gehen würde – also die wirklich bloßen, bloßen Anfänger.
00:12:58: Die gibt es bei uns auch?
00:12:59: Ja!
00:13:01: Auch da ist es manchmal schwierig, die zu erwischen.
00:13:04: Weil sie sehr heterogen sein können, auch was das Körpergewicht anbelangt.
00:13:10: Es ist dann schon ein Unterschied ob du jemand mit deutlichem Übergewicht irgendwie zum Ausdauertraining anfängst oder mit Normalgewicht.
00:13:18: Also die Pole dahingehend und in dem Top-Bereich ist es so, wie ich es vorhin sagte.
00:13:24: Das ist für mich immer das Beste wenn man das in Kooperation mit jemandem macht weil wir einfach die Infrastruktur nicht zur Verfügung haben als muss in Kooperation angehen.
00:13:33: Willi, ich weiß von dir aus früheren Vorträgen von dir du propagierst ja sehr dass gesundheitliche Erobe laufen bzw überhaupt die Bewegung.
00:13:42: Ich weiß auch du hast mal plädiert im Vortrag auch für das Wandern Ohne das despektierlich gemeint ist, dass Schwöde wandern.
00:13:50: Sondern einfach die Bewegung an der frischen Luft draußen was sicherlich dann eben auch Zielgruppen erreichen kann, die fürs Laufen noch nicht so fit sind aber mal so allgemein gefasst Was sind für dich aus deiner Wissenschaftsperspektive?
00:14:04: Was sind Für Dich Die Wesenlichen Effekte, die passieren wenn Menschen, die vorher ja untätig waren oder kaum Sport gemacht haben?
00:14:14: die passieren körperlich oder auch mental, wenn man mit dem Eroben Sport anfängt.
00:14:20: Sei es ein Wandern- oder langsames Laufen?
00:14:22: Oder laufen mit Laubpausen?
00:14:24: Absolut genau!
00:14:25: Also nochmal um auf das Wandern zu gehen... Das ist eines der unkomplizierteren, würde ich sagen tatsächlich Sportarten.
00:14:36: Ich meine jetzt mit Wandern vielleicht nicht irgendwie in der Ebenene.
00:14:39: Ich wandere da um mein See herum aber auch das hat einen gewissen gesundheitlichen Benefit.
00:14:45: also wirklich Bergwanderer dass man berg hoch geht sich zwei drei Stunden an der frischen Luft bewegt dann wieder den Berg runter.
00:14:53: dann merkt man das als Anfänger wenn man dann noch ein bisschen den Rucksack hinten drauf hat.
00:14:58: Das, was mir beim Wandern glaube ich auch und die Problematik ist dann, ist vielleicht das, was man zwischen dem Wandern manchmal macht.
00:15:06: Also dann lässt man sich es vielleicht auch mal gut gehen, essens technisch usw.
00:15:11: Und dann ist vielleicht nach einer Woche Wanderurlaub noch zwei bis drei Kilometer mehr auf der Waage als das, Was ihr damit sagen möchtest, das Wandern ist top.
00:15:20: Aber das Verhalten außen rum muss natürlich auch irgendwie im Einklang stehen wenn man es unter Fitnessgesundheit dann tatsächlich machen möchte.
00:15:29: also dass vielleicht jetzt eine Frage was passiert da?
00:15:33: Da passiert sehr viel im Körper.
00:15:35: Also gehen wir mal davon aus du bist irgendwie dreißig vierzigjährig und hast nicht wirklich wirklich Sport getrieben in deinem Leben.
00:15:43: Und du nimmst jetzt einen Ratgeber.
00:15:45: oder man liest in der Runners World.
00:15:48: Hier ist ein Einsteigeprogramm, jetzt lege ich da mal los.
00:15:51: Dann ist das erstmal gut!
00:15:54: Das erste was passieren wird mit der ersten Trainingseinheit.
00:15:58: Du wirst schon merken, dass der Ruhepuls nach zwei Trainingseinheiten runtergeht.
00:16:03: Also das Herzen lernt relativ schnell effizienter einfach zu schlagen.
00:16:08: Das Mal Nummer eins... Wenn man mich jetzt fragt, was die wirklich besten Effekte sind über den längeren Zeitraum dann ist es ziemlich sicher die muskuläre Anpassung, die man hat.
00:16:21: Neben dem was das Herzen an Anpassungen erfährt.
00:16:24: aber wenn man erstmal Herzgesund ist, ist es ein normaler Effekt.
00:16:28: Das, was passiert ist halt der Muskel lernt mehr Sauerstoff aus der Blutbahn rauszuziehen.
00:16:35: Wie macht er das?
00:16:36: Das macht er über zwei Wege.
00:16:37: Einmal erbildert einfach mehr Gefäße, mehr kleinere Gefäse, dass der Austausch, die Austauschsfläche größer wird und das, was den Sauerstoffs dann in eine Muskelzelle verwertet, damit auch man dreht, dass sie ja einfach in der Anzahl und in der Funktionalität erst mal ein Stück weit zunehmt.
00:16:56: Also da sind Die ich würde mal sagen, die zwei ganz wesentlichen.
00:17:01: Es gibt noch ein paar Veränderungen im Blut.
00:17:03: Die sind auch noch ganz wichtig wenn man dann den Sauerstoff Transport verbessert.
00:17:09: Das gehört irgendwie alles da dazu.
00:17:11: und letzten Endes ist es so wirklich eine gesamte Kette aus.
00:17:14: was passiert in der Lunge?
00:17:16: Was passiert dem Herzen?
00:17:17: Was passiert dem Blut?
00:17:18: Was basiert in der Muskulatur?
00:17:23: Und das ist das Schöne, was man glaube ich mit der Bewegung, also mit dem Einstieg in was strukturelleres, also ein struktorelleres Ausdauertraining bearbeite ich diese ganze Kette erstmal und es sind wirklich die Hauptwesenlichen Organe sind irgendwie beteiligt an dieser Bewegung.
00:17:47: Und das ist das, was es halt letzten Endes dann a aus gesundheitlicher Sicht zu spannend macht, das Ausdauertraining und auf der anderen Seite einfach moment effizienter im Basten.
00:17:58: Also das was ein Ausdauer-Sport wird dann entscheidend für die Leistung danach brauchen.
00:18:05: Wir haben heute viele Diskussionen in Richtung Optimierung gehen und zwar nicht nur im leistungssportlichen Sinne sondern auch so mit allen möglichen Hacks die man heute anwendet.
00:18:16: Eines der populären Stichwörter, was positivsten Sinne heute diskutiert wird ist das Stichwort Longevity.
00:18:24: Also es geht darum sich zu optimieren das Leben möglichst – ich bring's mal auf Einsatzgut zu verlängern und zu verbessern.
00:18:35: Mal ganz pauschal banal gefragt gibt es genügend Erkenntnis aus deiner wissenschaftlichen Sicht welcher Effekt hat laufen beim Thema Longevity?
00:18:47: Ja also ähm ja die gibt es.
00:18:52: Ich weiß,
00:18:53: die Frage ist ein bisschen fies, das bewegt ganze Kranke.
00:18:57: Das Thema Longevity als solches ist ja sage ich mal auf der einen Seite einfach aber sie läuft an anderen Seite komplex.
00:19:04: Also gehen wir mal schnell die Faktoren einfach mal durch und dann erklärt sich wo sich das Ausdauertraining unter Sport und Bewegung irgendwie einreiht.
00:19:14: Also, wenn ich länger leben möchte gilt die erste Regel.
00:19:17: Ich sollte alles das verhindern was mir einen frühzeitigen Tod irgendwie bringt.
00:19:22: also ich gehe regelmäßig zum Arzt, ich mache meine Checks, ich gucke dass es mich nicht auf die Nase legt.
00:19:27: na also ich muss dann irgendwie dann auch Sportdaten wählen wo ich vielleicht dann halt doch keinen Unfall habe.
00:19:33: und jeder Arztbesuch als solches ist ja schon longevity prevent oder hat irgendwo einen Effekt.
00:19:43: Dann
00:19:44: kümmert sich das
00:19:45: Thema für mich an der Warte erst mal ein wirkliches Verhaltensproblem.
00:19:50: Also, dass man als erstes... Und dann gibt es so ein paar Faktoren die wir leider nicht beeinflussen können.
00:19:58: Weder einen gut trainierten noch einen weniger trainierter.
00:20:02: Es ist halt einfach so, dass die Körper insbesondere die Muskelmasse, Herz-Kreislaufgrößen
00:20:08: etc.,
00:20:08: die lassen mit dem Alter einfach nach.
00:20:11: dummerweise unsere Biologie beziehungsweise unser Schicksal.
00:20:16: Jetzt gibt es epidemiologische Studien, also so Langzeituntersuchungen auf großen Gruppen basiert und so weiter.
00:20:22: Und daher kommt glaube ich jetzt auch warum der longevity Hype wieder so kommt weil wir auch Marker haben die mit longevity ein Stück weit assoziated sind.
00:20:33: Die durchaus auch den sportlichen Hintergrund haben, also maximale Sauerstoffaufnahme als vielleicht das Paradebeispiel Handgriffkraft und so weiter.
00:20:43: Also da kommen jetzt Faktoren mit rein, die letzten Endes genau diesen Abfall der Leistungsfähigkeit ein bisschen messbar machen.
00:20:53: also als Beispiel wenn ich einen dreißigjährigen nehme und ich messt stumpf die Handgriff Kraft wie fest kann er greifen?
00:21:00: Und vergleicht es mit dem Achtzigjährigen dann ist sehr wahrscheinlich der Achtzigerige halt einfach schwächer bedeutet im Umkehrschluss das ist ja die Assoziation die da damit kommt Die Person hat weniger Muskelmasse, wenn ich weniger Muskeln Masse habe.
00:21:14: Habe ich halt nicht das Organ, was letzten Endes vielleicht eine ungünstige Ernährung beeinflussen kann?
00:21:20: Das ist auch das Organ für Stolpern und Hinfallen enorm wichtig ist also für so koordinative Aspekte.
00:21:28: Das ist irgendwie einleuchtend.
00:21:31: Und das Gleiche gilt auch für die V-O II Max.
00:21:33: Also die maximal möglichen Sauerstoff Aufnahme, Transport und Verwertung.
00:21:40: Und die nimmt über die Lebensspanne egal ob ich jetzt Top-Läufer bin oder untrainiert.
00:21:48: Die nimmt ab!
00:21:50: Jetzt kann man sich vorstellen wenn ich wohl genug im Alter, also da meine ich vielleicht mit mit vierzig oder fünfzig sogar wenn ich mit sechszig anfange.
00:21:58: Wenn ich versuche beide Werte zumindest altersnormiert nach oben zu setzen.
00:22:05: Dann wird hinten raus einfach die Spanne, die Möglichkeit, die ich biologisch zur Verfügung habe.
00:22:09: Die wird ein bisschen größer und dadurch... Und das ist aber schon jetzt muss man in Wording ein bissel aufpassen.
00:22:17: Das sind jetzt nicht Jahrzehnte, die mir da rausholen kann.
00:22:21: Es sind dann statistischen paar Jährchen von Studie zu Studie unterscheiden, die sich immer ein bisschen hängt immer davon ab was da noch als Korrekturfaktoren damit reinlaufen in die Studien.
00:22:33: Ich kann ja da Vor allem und das ist eher das Entscheidende, vielleicht nicht ein längeres Leben.
00:22:39: Statistisch schon ja ein bisschen.
00:22:41: Ich kann das Mortalitätsrisiko ein bisschen nach hinten verschieben aber ich kann vor allem eine Lebensqualität in der Phase nach oben schrauben.
00:22:50: also ich kann länger aktiv sein, ich kann mehr unabhängig sein.
00:22:55: Erkrankungen was man dann vielleicht auch im höheren Alter hat wenn er mal zwei drei Wochen mit einer Geltung flach liegt dann wirken die nicht ganz so stark.
00:23:04: Dann habe ich ein bisschen wirklich reservisch raus und da haben die Daten jetzt in den letzten Jahren wirklich eindeutig gezeigt, das Ausdauertraining und Krafttraining für beides zusammenpacken Ich merke es auch bei mir je älter ich werde muss ich einfach kompensatorisch mehr an Krafttrainungen machen damit ich die Gelenke einfach ein bisschen unterstützen kann.
00:23:30: Ja, und einfach Alltagsaktivitäten die ich sonst mache haben ja schon auf ihn mit Muskelkraft zu tun weniger mit Ausdauer.
00:23:37: Und um sich die zu erhalten muss ich halt regelmäßig was machen oder das zeigen die Daten eindeutig.
00:23:46: Aber
00:23:46: vielleicht noch ein Kommentar.
00:23:50: wir haben natürlich jetzt die Möglichkeit das zu tracken.
00:23:56: Smartwatches, die bieten einem die Möglichkeit zum Beispiel die VW Max als wirklich ein ganz zentraler Marker der Herzkreislauf Performance letzten Endes an.
00:24:08: Die sind je nachdem welche Studie man jetzt nimmt.
00:24:11: also wir haben tatsächlich zwei Studien eher bei den Fitterern gemacht und so schlecht ist diese Schätzung erstmal nicht.
00:24:20: sie ist nicht bombastisch genau gegenüber Laborwerten.
00:24:24: Du meinst jetzt
00:24:27: die Schätzung der Smart Devices?
00:24:29: Ja,
00:24:29: ja.
00:24:32: Die Platzhirsche in der Smartwatchzene nehmen.
00:24:35: wir scannen die auch ständig und dann irgendwann mal kriegt man so einen Wehrpumms da hast du jetzt fünfzig Milliliter oder fünftig Millileter Sauerstoffaufnahme Und dann gibt es da Normwerte dazu.
00:24:47: das ist jetzt okay würde ich sagen erst mal an der Stelle.
00:24:52: Aber das viel entscheidende für mich ist, was dem hinter diesem Wert dann nachher steckt.
00:24:59: und für mich is die VU II Max aktuell eher Mittel zum Zweck.
00:25:03: Personen diskutieren darüber.
00:25:06: Was ist denn das von Wert?
00:25:07: Wie muss ich den einordnen?
00:25:09: Wo stehe ich da?
00:25:11: Also das finde ich erstmal gut dass man sich über diesen ganz zentralen Marker erstmal unterhält.
00:25:16: Wohl wissen, dass es für manche Sportarten zum Beispiel Marathonlauf jetzt nicht der allerentscheidendste Marker ist.
00:25:24: Aber für das Eislaufgrößen ist er schon jetzt nicht so unwichtig.
00:25:29: und die viel entscheidender Frage, das ist ja das Spannende, wir könnten auch einen anderen Blutmarkern nehmen den man jetzt auf einmal messbar sichtbar machen könnte ich weiß es nicht ein aus dem Stoffwechsel oder ein aus einem Immunsystem oder oder oder.
00:25:41: Das viel Entscheidendere für mich ist sehr was heißt denn dass dann im Hintergrund?
00:25:45: also Was ist denn Was sind die Methoden, die Möglichkeiten diesen Wert zu beeinflussen?
00:25:51: Und da kommt man sofort dann zum Ausdauertraining und muss sich dann Gedanken darüber machen wie kann ich den jetzt zentral beeinflussend.
00:25:59: Das heißt der Marker in der Longevity ist wahrscheinlich gar nicht das Entscheidende sondern die, die eine höhere VOR-Zweimax haben.
00:26:08: Da ist natürlich eine genetische Komponente, die darf man nicht erkennen.
00:26:11: Die ist da auch mit drin.
00:26:11: aber die Personen, die im höheren Alter eine höhere V-Zermax haben, die haben auch dafür etwas getan in der Regel also im Sinne von Ausdauer.
00:26:20: Das heißt eigentlich in diesen epidemiologischen Studien was man dahinter versteckt hat, man untersucht Personen die aus Dauertrainiert haben oder sich zumindest Herzkreislaufmäßig geschickt Verhalten haben gegenüber Personen, die sich vielleicht weniger trainiert haben.
00:26:38: Das heißt der Marker ist letzten Endes nur für uns eine statistisch interessante Größe weil es sehr viel vereinheitlich und sehr viel zusammenbringt.
00:26:49: wohl weiß ich dass da viele Faktoren eine Rolle spielen die diesen Wert beeinflussen können
00:26:56: womit wir einen Sprung machen können.
00:26:58: VU II Max Wert, habt ihr sicherlich auch bei Sebastian Sarver dem Weltrekord Läufer über die Marathon Distanz gemessen?
00:27:06: Ja klar also das was man... Wir haben gängige Testvorfahren, die man aus der Literatur kennt, die haben wir untersucht weil wir halt wissen wollten okay gibt es in dieser Gruppe Top Top Läufer gibt es da Variablen, die uns insbesondere die Marathon-Entzeit aufklären.
00:27:32: Also unsere Prognostizieren und klar, da gehört die VW Max natürlich auch dazu.
00:27:37: Da müssen wir vielleicht mal einen kleinen Exkurs machen weil jetzt haben wir diese wie das ein Kollege immer so schön nannte die Mondlandung im Marathon und das ist nämlich der die Marathons Zeit unter zwei Stunden.
00:27:50: Für mich ist es die Maßlandung wenn ich ehrlich bin, also im Verhältnis.
00:27:55: Ich finde es tatsächlich noch mal ein Planeten weiter.
00:27:58: Das ist schon irre, ne?
00:27:59: Du läufst KMH-Dauertempo.
00:28:07: Bei mir, ich kenne da keinen Studenten der das fünf Minuten schaffen würde bei uns.
00:28:14: Da sind wir ja direkt beim Thema denn das müssen wir ja tatsächlich uns immer wieder vergegenwärtigen Wenn du jetzt sagst Du kennst keinen Studenten, der das fünf Minuten mitläuft.
00:28:24: Müssen wir uns vergegenwärtigen.
00:28:26: in der Zeit läuft Sebastian Saarwe also deutlich oder fast zwei Kilometer.
00:28:32: Also die Durchgangszeit liegt dann eben bei zwei neun vierzig und da sind so siebzehn Sekunden auf hundert Meter.
00:28:40: Das muss man erst mal laufen können.
00:28:42: Und als Durchgangseit beim Marathon ist nochmal eine eigene Geschichte Das wollte ich eben auch in der Historie so betonen, wie groß diese Leistung ist oder dieser Sprung.
00:28:55: Denn wir haben tatsächlich im letzten zehn, fünfzehn Jahren – haben immer wieder Leute, Wissenschaftler und Läufer spekuliert – wird irgendwann diese zwei Stundenmarke gebrochen werden können?
00:29:08: Und ich weiß, einen ganz berühmten Ansatz gab es mal vor gut zehn Jahren.
00:29:14: Das war damals der Janis Pizzi Ladis von der Universität Glasgow, der gesagt hat Gibt mir dreißig Millionen Dollar und ich reise die zwei Stundenmauer ein, hat er damals propagiert.
00:29:24: Und dann hatte er seine ganze Energie in das Projekt gesteckt, hat Haus-und-Hof verschuldet und wollte dann dieses Projekts-Saptu realisieren.
00:29:34: Und innerhalb von fünf Jahren wollte er dann Athleten unter diese Marke bringen wobei man sagen muss als er es damals gesagt hat, aus dem Jahr den Weltrekord von Dennis Chimetto bei zwei Null, zwei sieben und fünfzig.
00:29:50: Also wirklich tatsächlich ein ganzes Stück weg von unter zwei Stunden.
00:29:55: Und das war allerdings um auch einen Aspekt noch da ins Spiel zu bringen.
00:30:00: Das war in der Zeit der Vor-Karbon-Schuhzeit alters.
00:30:04: Um mal einen ganz wichtigen Aspekt damit reinzubringen.
00:30:07: Dennis Gimetto ist damals mit dem Adios, Adizero Adios Boost gelaufen von Adias Adidas, der hatte damals ein unglaublich leichtes Gewicht von ... und jetzt wissen wir beide.
00:30:20: Sebastian Sarves Schuhe in den London-Handelsvogel weniger als die Hälfte, nämlich unter hundert Gramm.
00:30:26: Und das zeigt tatsächlich vielleicht auch nochmal den Unterschied zwischen Mond und Mars wie du das ja so sinnbildlich sagst was in der Zeit alles passiert ist.
00:30:37: Vielleicht lassen mich das auch noch ergänzen will ich Auf dem Weg ist dahin, gab es ja diese berühmten Versuche.
00:30:43: Mai-Zweitersohn-Siebzehn war's.
00:30:45: Da gabs dieses Projekt Breaking Two dann in Monza mit Iliot Geczoge stark unterstützt von Nike, wo dann versucht wurde auch einem abgesperrten Kurs auf einer Rennstrecke unter zwei Stunden zu laufen.
00:30:59: und Iliott hat es dann in zwei Stunden geschafft und zwanzig Sekunden also die zweistunden Marke sich angenähert, aber es gab eben noch nicht diesen berühmten Bruch mit der zwei Stundenmarke.
00:31:14: Das passierte dann erst später.
00:31:16: und dann aus dem Jahr spät, da gab's den sagenumwogenen Weltrekord von Elliot Kippschogel.
00:31:23: Da ist er dann zwangol-eins-neun-dreißig gelaufen in Berlin.
00:31:29: Und das war deshalb auch so sensationell weil er den Weltrekort von Dennis Quimetto damit um acht und siebzig Sekunden gebrochen hatte.
00:31:40: Das war also eine Veränderung, die da stattgefunden hat.
00:31:43: Die war sensationell – das hat es seit über fünfzig Jahren nicht gegeben -, dass der Marathon-Weltrekord in so einer Dimension verbessert wurde.
00:31:51: Das heißt, in der Zeit, auch schon bis zum Jahr zwei Tausend Achtzehn ist muss unheimlich viel passiert sein.
00:31:58: Und jetzt muss ja noch mal mehr passiert sein!
00:32:03: Ansonsten wäre es nicht möglich dass man eben dieses Tempo läuft von Sebastian Saarwe.
00:32:08: Du hast es eben genannt, also deine Studenten könnten da keine zwei Kilometer mitlaufen.
00:32:13: Sebastian Saare ist bei seinem Weltrekord in one-nine-fünfzigdreißig in London den Kilometer gelaufen.
00:32:20: in zwei Minuten neunvierzig Sekunden das ist also ein hundert Meter Schnitt ich hab's eben schon gesagt von ganz von siebzehn Sekunden ganz knapp unter siebzen Sekunden.
00:32:32: und er hat nebenbei auf der Strecke auch dann so wahnsinnige Dinge wirklich gemacht, dass er das zum Beispiel in fünf Kilometer Split zwischen fünf zwanzig und dreißig Kilometer mit vierzehn zero sechs gelaufen ist.
00:32:46: Und den die finalen zehn Kilometer ist ja in London aus den letzten zehn Kilometern denn achtundzwanzig dreiundfünfzig gelaufen.
00:32:54: also alles so so so Zeiten waren bei denen man selbst mit ilio kipzoges dimension noch weit weit weg war davon Sebastian Saarwe jetzt eben also erreicht.
00:33:08: Und Fußnote dazu auch, auch gemeinsam mit Jumich Kehjelcher, der ja auch unter zwei Stunden gelaufen ist und selbst der drittbleizierte Jakob Kiklimots von uns mit zwei Stunden, achtundzwanzig Sekunden eben auch noch unter dem vorigen Weltrekord geblieben.
00:33:27: Billy Duas, Sebastian Saare letztes Jahr besucht im Sommer schonen.
00:33:32: wir waren beide in Berlin bei einem Berlin-Marathon im Herbst letzten Jahres.
00:33:37: Und da wurde schon spekuliert, ob Sebastian da die zwei Stunden schaffen kann bzw.
00:33:43: Insider sagten Joa, da kannst du tatsächlich passieren!
00:33:46: Da ist es dann nicht passiert.
00:33:48: den Exkurs müssen wir auch mal eben machen.
00:33:50: Warum ist er in Berlin nicht gelaufen?
00:33:52: Es war relativ offensichtlich.
00:33:54: War einfach so heiß und vielleicht dein geschichtlichen Abriss Also Janis Pizzilades damals, was hat man gemacht?
00:34:05: Man hat sich die Marathonzeiten der vergangenen Jahre oder Jahrzehnte angeschaut und dann sieht man, dann fallen sie immer weiter.
00:34:13: Die gehen immer weiter runter.
00:34:15: Was einfach im Kontext der damaligen Zeit ... also es hat sich Training verändert.
00:34:21: Es haben sich Vorstellungen verändert oder Modelle verändert wie man mit welchen Faktoren die wesentlich limitierenden beeinflussen kann.
00:34:31: Das Training hat sich verändert, das hat sich alles was um Regeneration geht.
00:34:37: da gab es neue Erkenntnisse man experimentierte und so weiter.
00:34:42: Und dann was du machen kannst als Wissenschaftler wird er sicherlich damals gemacht haben und lächst eine Linie durch und prognostiziert okay wo kann die Reise letzten Endes hinliehen?
00:34:56: Das haben wir jetzt erst vor kurzem auch gemacht.
00:34:58: Wir haben es jetzt auch eingereicht, ich hoffe dass das demnächst auch publiziert wird.
00:35:02: Wir sind mal hergegangen und haben alle wichtigen Marathon-Daten der letzten Jahre zusammengenommen und haben oben drauf – das geht mittlerweile weil die Datenbänke sind mehr oder minderfrei zugänglich – wir haben die Wetterdaten darüber gelegt also die wirklichen Mikrowetterdaten so hoch auflösen wie man sie hinbekommt.
00:35:24: Wo kommt der Wind her?
00:35:25: Wie war die Temperatur, wie ist die Solare, Sonneneinstrahlung und so weiter.
00:35:30: Und wenn man da das jetzt in das Modell rein nimmt dann hätte Sebastian Sarwein in Berlin letztes Jahr wäre nach unserem Modell deutlich unter zwei Stunden gekommen.
00:35:42: Super nahe kann sein, du sagst es Berlin.
00:35:45: Da war's einfach zu warm.
00:35:46: viele haben da eben spekuliert ob die zwei stunden mauer schon bricht.
00:35:50: sie hätte brechen können aber zwar viel zu schwül.
00:35:52: was die topläuferen läufern gemerkt haben Aber vor allen Dingen natürlich die vielen obeläufer auch.
00:35:57: aber ich weiß noch Sebastian ist stark gestartet in berlin zehn Kilometer stark angegangen aber bei halbmarathon hat man schon gemerkt das wird wahrscheinlich schwierig.
00:36:07: heute ist aber für uns insofern bedeutend, weil es zeigt
00:36:12: wenn
00:36:12: man so eine Top-Leistung ein Marathon Weltrekord laufen will gehören unheimlich viele Faktoren dazu.
00:36:19: Viele Stellschrauben die genau richtig stehen müssen.
00:36:24: Billy wir haben eben schon so ein bisschen darüber gesprochen.
00:36:26: was gehört dazu?
00:36:26: Also einmal natürlich Training Talent Equipment Schuhe.
00:36:30: Was ist es noch?
00:36:31: Natürlich Ernährung Also, wie wir in Berlin gesehen haben die Umweltfaktoren, die spielen schon eine enorme Rolle.
00:36:38: Und dann war es wahrscheinlich auch noch mal in London.
00:36:41: zusätzlich war, dass es keine in dem Sinne Pacer waren sondern das sind Direktop-Contraienten, die im Nacken hängt und die Zielline pusht.
00:36:53: Bedeutet das Pacing als solches?
00:36:55: Wie reguliere ich meine Energiehaushalt?
00:36:59: also wie kriege ich das hin, mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit oder höchsmöglichem Durchschnittgeschwindigkeit über die Ziellinie dann darüber laufen kann.
00:37:10: Das sind alles.
00:37:12: im Nachgang.
00:37:13: von London wurde ich ja mehrfach über die Faktoren und so weiter, es ist ein bisschen wie in Hausbauen.
00:37:19: also ich bleibe bei dem Bild, ich finde das ganz gut, du kannst aus nur bauen wenn halt alle Gewerke alle Handwerker quasi zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sind, wenn das Fundament steht und dann werden die Fenster eingesetzt.
00:37:38: Die Elektrik, die Heizung und was weiß ich?
00:37:41: Was alles ehrlich muss man sich das bei Marathon vorstellen und ich bin mir da recht sicher in London kam halt wirklich alles zeitgleich zusammen.
00:37:56: Das war ein Aspekt, was gerade von Berlin gesagt haben.
00:38:00: Der ganz wesentliche ist in London waren es beim Start.
00:38:04: Es waren etwa acht bis zehn Grad.
00:38:06: Es war ideal für Ausdauerläufer.
00:38:08: Es gab eine geringe Luftfeuchtigkeit und dann waren auf den letzten Kilometern da entlang der Temse noch einen leichten Rückenwind.
00:38:16: Da war schon mal ein Haken an dieser Geschichte dran.
00:38:21: Wir sind ganz zu Anfang jetzt nochmal, bevor wir über Sebastian zu Werte und Daten sprechen.
00:38:27: Ich habe Sebastian Savar auch zweimal getroffen kennenlernen dürfen und ein ungemein freundlicher aber gleichwohl auch sehr rückhaltender Mensch also der Bescheiden sehr leise sprechend im Dialog Und er kommt eigentlich sehr wenig aus sich raus, jedenfalls wenn man ihn so als Fremden trifft.
00:38:51: Wie hast du ihn kennengelernt?
00:38:52: Als du ihn getroffen hast in Kenia.
00:38:54: Kannst du etwas erzählen über ihn persönlich?
00:38:58: Also, wenn du Tests mit Sportjohn machst dann kommen die natürlich irgendwie so eine Viertelstunde vorher, kommen sie ans Laufband.
00:39:07: Man unterhält sich... Er war auch schon ... mal Test erfahren.
00:39:12: Also ich hatte nicht den Eindruck, dass er das zum ersten Mal gemacht hat.
00:39:17: und dann unterhält man sich mit ihm.
00:39:19: Man erklärt, worum geht's?
00:39:20: Was musst du jetzt machen?
00:39:21: Was passiert da jetzt gleich?
00:39:23: Ich muss es ein bisschen in Kontext setzen und das ist im letzten Endes auch meine Berührungspunkte mit ihm gewesen also genauso wie du sagst.
00:39:32: Also, ich habe ihn als sehr bescheiden ruhiger erklärt.
00:39:37: Es gibt ja andere die sind da.
00:39:40: Wahrscheinlich war er vielleicht auch noch, ist keine Ahnung.
00:39:42: Aber ich hatte nicht den Eindruck ... Ich könnte dir jetzt aber nicht sagen was er sonst für ein Typ Mensch ist.
00:39:52: Ich seh nur in den Interviews, was ich so von ihm erlebt hab und da habe ich ihn überhaupt nicht anders erlebt als wie ich ihn damals bei der Testung gesehen hat.
00:40:01: also ... Ja, deckt sich voll mit deinem Eindruck.
00:40:05: Ja, ein ganz schöner Einblick ist ein Kollege von uns von Manuswölter.
00:40:10: Er hat ihn besucht und auch längere Zeit begleitet in Kenia und eben auch zu Hause besucht.
00:40:16: Und so einer Aspekt den ich auch beeindruckend fand, Sebastian ist ja verheiratet aber er lebt ihm dann im Trainingscamp also auf kleinem Raum auch sehr bescheiden einfach ohne dass sich da jetzt viel vorweg nehmen will Aber erst dann eben auch wochenlang von seiner Frau getrennt.
00:40:32: Also er ist schon jemand der Ich sage mal im positiven Sinne die Einfachheit des Trainingsumfeldes und der Trainingsgruppe sucht, aber auf der anderen Seite eben genau diesen Kompromiss auch eingeht.
00:40:46: Wissend dass die Höchstleistung nur dann möglich ist wenn er alles diesen leistungs- sportlichen Zielen unterstellt und das eben als obere Priorität erklärt.
00:41:00: also das ist wahrscheinlich Den darf man nicht unterschätzen und es ist auch ein Aspekt, der gerade bei diesen kenianischen Trainingsgruppen oder den afrikanischen Trainungsgruppen sicherlich eine große Rolle spielt.
00:41:13: Diese Gemeinsamkeit im Training und dass da eben eine komplette Gruppe da ist die den Einzelnen auch mit trägt und motiviert.
00:41:22: Hast du Sebastian Savada als Teil einer Gruppe auch kennengelernt?
00:41:26: Ja, ja ein.
00:41:27: Also die Gruppe als solches klar, weil sie ging dann bei unseren Testungen an durch und ich kann das genauso wiedergeben wie du sagst.
00:41:38: also die die Sportler sind im Prinzip also sie leben um zu lauten.
00:41:44: Das ist jetzt aber muss ich sagen es hat mich auch nicht so richtig verwundert.
00:41:48: Ich hatte mal tatsächlich die Möglichkeit mit Michael Phelps länger zu sprechen.
00:41:53: was heißt länger?
00:41:53: vielleicht eine Viertelstunde, halbe Stunde.
00:41:58: Und wir haben uns ausgetauscht, das war bei einem Kongressmal und ich hatte ihn so gefragt was hat dich denn getrennt von anderen?
00:42:04: Also Michael Phelps war, ich würde mal sagen der beste Schwimmer seit seit Jahrzehnten Zickfacher Olympiasieger und er hat gesagt Ich habe einfach nur stumpft des Training gemacht was von mir verlangt wurde und ich hab es einfach umgesetzt.
00:42:20: die Stimmzeit ist vielleicht negativ konnotiert.
00:42:24: Also ich hatte diese wirkliche Konsistenztraining für Training, für Training und das sehe ich in... also habe ich zumindest den Eindruck dass das auch mit einem Erfolgsfaktor ist?
00:42:39: Ich hab sonst keine anderen richtigen Einflüsse von außen so ist zumindest mein Eindruck.
00:42:46: mehr kann ich jetzt der Gruppe.
00:42:48: ich war dann nie eingetaucht oder so Aber das deckt sich ja mit klassischer Trainingswissenschaft.
00:42:57: Du brauchst halt einfach viel, viel Training.
00:43:01: und wenn du viel, sehr viel Training brauchst dann brauchst du auch die Ruhe dafür.
00:43:05: Du musst dich darauf einlassen können.
00:43:07: Du muss aber auch ein gewisser Typ sein und du brauchst eine gewisse, dass es vielleicht am Charakterzug der da ganz gut passt, du brauchste eine gewiss Bescheidenheit also keinen einen vielleicht auch inneren Drang, was anderes machen zu wollen nur zusätzlich und so.
00:43:24: Und im Laufen ist leider das ist immer etwas aber in vielen Ausdauersporten schon auch so viel hilft viel.
00:43:30: also man braucht schon eine gewisse Masse an Training.
00:43:34: Das ist so.
00:43:36: ja
00:43:37: um das jetzt mal auf die Zahlen zu kommen du hattest vorhin Eingangs bei unserem Gespräch als unsere gesundheitlichen Faktoren unterhalten hatte Hattest du als ein dieser Marke, als einer der Werte die V-II Max genannt?
00:43:51: Da kommen also nicht untrainierte Kompassur auf Werte vielleicht zwischen dreißig und vierzig Milliliter pro Minute pro Körpergewicht.
00:43:58: Sehr fitte Menschen liegen oft bei über sechzig.
00:44:01: Und dann gibt es so eine... Es gab mal eine Untersuchung an Sechzehn Weltklasseläufern mit Marathonzeiten, die unter zwei Stunden zehn gelaufen sind.
00:44:09: Die hatten da eine maximale Sauerstoffaufnahme.
00:44:13: ein siebzig Milliliter pro Kilogramm pro Minute.
00:44:18: Kommen wir mal auf die Werte, die bei Sebastian daraus kamen?
00:44:20: Lagt er so in dem Bereich oder sogar noch drüber?
00:44:24: Ja also ich kann da natürlich nicht die Einzelwerte
00:44:28: nennen weil...
00:44:31: Aber diese liegen also in der Gruppe ähnlich im Bereich auch viel höher kann es eigentlich auch nicht insofern sein Weil der Marathonläufer, der maximiert ja nicht seine Organe wie jetzt zum Beispiel den Ruderer.
00:44:47: Also ein waschechter Ruderer oder einen schieler Läufer der wirklich also in den fünfzehn Minuten zwanzig Minuten wirklich voll vollstoff das gibt, der braucht auch nicht diese.
00:45:00: Deswegen würde es mich aufwundern ich habe jetzt letztendlich gehört dass es wohl einen dreistelligen Wert geben soll von dem Triathleten mal wohl recht prominente auf solche media.
00:45:13: Das kann ich mir insofern an den vorstellen weil das wäre auch Trainingstechnisch vielleicht nicht die optimale Wahl.
00:45:20: also ich würde anders.
00:45:23: Also man braucht halt eine starke Ökonomie und wenn du mich jetzt fragst Das war jetzt der Wert.
00:45:31: Der Gruppenwert liegt genau in dem Bereich, das viel entscheidende ist einfach die Ökonomie.
00:45:38: und da sind zwei Stunden oder unter zwei Stunden fünf, zwei Stunden drei Läufer einfach uns ökonomisch.
00:45:51: also wir nehmen als Referenz immer die sechzehnte beim H irgendwelche Sauerstoffaufnahmen, also ähnlich wie beim Auto.
00:45:58: Das ist so der hundert Kilometer Verbrauch.
00:46:03: Ähnlich messen wir das die sechzehn Kalmar und setzen die in Relation zum Maximum.
00:46:10: Also wie viel quasi Gesamt-PS hat er?
00:46:13: Und wieviel Verbraucht dabei bei so einem Durchschnitt?
00:46:18: und da ist es so, dass insbesondere ostafrikanische Läufer immer mal mehr oder andere ein bisschen weniger.
00:46:26: Ist auch nicht die allerallaufklärendste Variabe aber die ist schon ziemlich robust.
00:46:32: Da darfst du halt wenig Sauerstoffaufnahme haben also ganz geringe und wir kommen immer im Schnitt bei zwischen vierzig und sechzig Prozent vom Maximum raus.
00:46:43: bedeutet in anderen Worten die Läufer laufen bei der Hälfte ihrer Herz-Kreislaufkapazität ungefähr.
00:46:54: Manche ein bisschen weniger und manche ein wenig drüber, deswegen wenn du bei der hälfte deines Herzkreislaufsystems ausnutzt dann relativiert sich das mit den KMH ein bisschen.
00:47:11: Also erhundert mich nicht so ganz, weil ich dann immer noch eine Marge habe.
00:47:17: Aber geh mal davon aus, dass bei einundzwanzig kmH da bist du schon... Da läufst du dann einen sehr hohen Prozentsatz deines Maximums.
00:47:27: Wenn es ums Thema Ökonomie geht, dann muss man finde ich auch immer einen Aspekt beachten über den, der häufig ein bisschen vergessen wird.
00:47:37: Und zwar ist es letztlich das Gewicht was auch voran getrieben werden muss.
00:47:41: Also letztlich muss ja ein Läufer eine definierte Energiemenge produzieren um sich von A nach B zu bewegen und diese Energiemengen hängt natürlich ganz entscheidend davon ab welches Gesicht er bewegen muss.
00:47:55: Wenn man so ganz grob mal über einen Daumen schätzt dass eine Kilo Kalorie pro Kilometer, pro Kilo Körpergewicht benötigt.
00:48:04: So ein ganz grobe Daumenformel kann man sehr schnell erkennen dass es halt einen Unterschied macht ob jemand Fünfzig Kilo wiegt oder siebzig oder fünfzig Kilos.
00:48:15: und bei Topläufern wie Sebastian Saarwe da ist jetzt so die Wien wenig mehr als fünfzig Kilogramm.
00:48:23: also ich weiß jetzt weil Saar weh jetzt nicht ganz genau.
00:48:26: Ich weiß nur, bei Iliotkyptchoga da wurde mal angenommen.
00:48:28: Der wird auch zweiundfünfzig Kilogramm geschätzt und ich glaube, bei Sebastian Saber wird es sogar eher noch etwas darunter sein.
00:48:37: Der ist etwas kleiner so dass das also letztendlich wenn man's dann herausrechnet die brauchen dann für als ein Energiemenge.
00:48:44: Wenn den Marathon laufen brauchen sie ungefähr zweitausendeinhalb bis zweitausender Kilo Kalorien um diese Marathon Strecke zu bewältigen.
00:48:51: Auch an dem Wert sieht man Die Energiemenge ist dann deutlich geringer als die eines durchschnittlichen Mitteleuropäers mit seventy-fünf Kilogramm oder so, der dann eben tatsächlich noch mal die Hälfte des Körpergewichts mehr wiegt.
00:49:06: Und das ist glaube ich auch durchgängig für alle Spitzenläufe.
00:49:10: Ich sage mal die Tophundert der Marathonliste werden sicherlich sich alle in dem Bereich bewegen.
00:49:15: Ich weiß nicht, habt ihr solche Werte auch gemessen?
00:49:18: Ja klar, also das ist eine entscheidende Stellgröße und ich werde ganz häufig gefragt was macht denn der wirkliche Unterschied zwischen jetzt mal mal im Mitteleuropäischen Top-Läufern und Ostafrikanischen aus?
00:49:34: Beziehungsweise was macht vielleicht die Stärke?
00:49:37: oder warum sind so viele Kenianer oder kenianische Läufer oder Ostafrikanische muss man ja mittlerweile tatsächlich sagen.
00:49:42: Warum haben sie es?
00:49:43: sind die da soweit von?
00:49:45: Das ist genau das, was du ansprichst.
00:49:47: Also die Wahrscheinlichkeit, dass du einen Körper ... also von der Körperzusammensetzung her, vom Körperbau her, was die Masse an Muskulaturverhältnis unterkörper zu oberkörpern melangt.
00:50:03: Also eher ein kleiner Volumik in den Oberkörper mit langen Beinen letzten Endes.
00:50:10: Das ist eine sehr günstige ... Körperzusammensetzung.
00:50:16: Beziehungsweise auch noch, das wissen wir aus der Biomechanik her idealerweise dann auch keinen riesigen Wadenbauch.
00:50:24: also so richtigen muskuläre Welt ist einfach ein Pendel da nachher darstellt was halt immer beschleunigt abgebremst beschleundet werden muss.
00:50:31: es koste halt viel Kraft und das ist sicherlich auch ein Grund weshalb die super leichten Schuhe in den Match-Winnerwarnwald Du dieses Pendel, diese zwei Hundert Gramm von früher.
00:50:42: Wer so es knapp fünfundneunzig hatte der jetzt die hundert Gramme das macht schon Masse aus.
00:50:47: Das musste halt zwanzig Kilometer mit dem Mitschleppen und ist ganz die Mathematik kann man mal durchrechnen wie viele Schritte du machst und wie viel Gramm du auf den Kilometer dann noch zusätzlich schleppst.
00:51:00: So um diesen Typ diesen Läufertyp oder diesen Körperbau, den findet man erstaunlicherweise sehr viel zumindest da in dem Bereich wo ich war.
00:51:12: Ich bin dann auch selber privat einfach schon gegangen und wenn du dir anguckst die möglichen ohne dass du jetzt weißt ob die Herzkreislaufmäßig und auch die entsprechende Muskelfahrt zur Zusammensetzung und und und also die mögliche Talent-Sichtung ist in Kenia deutlich einfacher.
00:51:31: Das heißt aber auch, ich bin ziemlich sicher dass wir auch einen mitteleuropäischen All verfinden würden mit entsprechenden Trainingsaufbau Aber der wird diesen Körperbau halt mitbekommen müssen.
00:51:44: und da habe ich so den Eindruck Ich hab jetzt keine Zahlen, ich habe sicher keine Flächendecknen, aber zumindest von meinem Beobachtungsheer einfach dieser Bereich deutlich, deutlich einfach.
00:51:59: Ein anderer Aspekt über den wir mal reden sollten weil das auch so prominent jetzt um Sebastian Sarves Weltrekord und auch früher schon diskutiert wurde war das Thema Ernährung.
00:52:10: Also ein bisschen kult voltieren, bisschen lustig fand ich dass er die Aussage oder Sebastian Interview vorher gefragt, was er denn gefrühstückt habe.
00:52:19: Man wollte sich so ein Zipps holen und dann war es komplett unprätenzös und unaufregend, was der Herr hat gesagt.
00:52:25: Ein Toast mit Honig- und Tee zum Frühstück.
00:52:28: Billy das kann's ja wohl nicht sein.
00:52:30: Das hätte nicht alles gewesen sein, was Sebastian da gefrühlstückt hat.
00:52:35: Zumal wir wissen dass er auch damit Ernährungspartnern arbeitet sprich Morden die das komplett optimiert haben.
00:52:45: Ja, absolut genau.
00:52:46: Also vielleicht nochmal zu dem Toast und Honig.
00:52:49: also das ist exakt das was ich auch schon seit Jahren Frühstück vor allem wenn ich dann irgendwie früher noch einen Wettkampf gemacht habe.
00:52:57: aber jetzt kommt es klar Aber da ist natürlich noch zusätzlich noch ordentlich mehr im Hintergrund Was ja zu sich genommen hat Ich glaube du sprichst die Firma an glaube ich auch eine Pressemitteilung, letzten Endes was also welche Menge Kohlnytrate er zu sich genommen hat.
00:53:17: Ich glaube sogar das Timing wurde auch genannt.
00:53:20: Also da ist dann schon deutlich andere Kalorien zuvor als einfach nur das was einen Toast mit Honig
00:53:27: danach
00:53:28: liefert und natürlich in Form von Kohlenhydraten die einem dann hinten aus dann halt auch die Energie gibt weil auch der Läufer der kriegt es dann schon vielleicht so mit Achernkrach hin.
00:53:40: Aber man muss halt externo zusätzlich Kohlenhydrate dazuführen, weil sonst ist irgendwann mal einfach der Tank leer und ich kann nicht nachdenken.
00:53:48: Also mental ist natürlich auch eine mentale Anstrengung des Gehirns.
00:53:51: Natürlich auch gefordert braucht Energie also nicht nur die Kulatur das Herzen, die Lungenmuskeln vergisst man auch häufig.
00:54:00: Die brauchen schon auch viel Energie Also nicht nur zum Frühstück, sondern auch während dem Training.
00:54:06: Und für mich ist das Interessante einfach an den Kohlenhydraten.
00:54:09: Das zeigt auch die Szene... Auch die Entwicklung der Szene seit, also in den zwanzig-dreißig Jahren.
00:54:16: Als ich studierte ihr vielleicht auch bei Runners World – Ich weiß es nicht vor zwanzich-dreizig Jahren – war das übergeordnete Modell nach….
00:54:25: und das gilt aber für den Every Joe Läufer immer noch.
00:54:29: Übergeordneter natürlich irgendwie.
00:54:32: Und wie kann ich meine Energie oder meinen Stoffwechsel so trainieren, dass sich halt auch vier Stunden, fünf Stunden dann irgendwann mal über die Ziele hineinkommen?
00:54:42: Und da war damals zwar einfach der dominante Aspekt.
00:54:47: Über dem das ganze Training auch nachher gemacht wurde, war Fettstoffwechsel-Training.
00:54:52: also wie verbesserlich den Fettstoffwechsel-Training und das war der Zugang.
00:54:58: Also wenn man sich mit fitteren Leuten unterhält, ist die Sichtweise ein anderer.
00:55:03: Da gehe ich von den Kohlenhydraten aus, wer weiß?
00:55:05: Das sind die Energiequelle, die ich halt brauche um richtig schnell zu laufen.
00:55:10: Jetzt für einen vier-fünf Stundenläufer spielt das auch eine Rolle aber der muss natürlich zusätzlich irgendwie noch einen anderen Tank befeuern.
00:55:19: Und die große Frage, die sich dann daraus natürlich stellt.
00:55:22: Wie verhalte ich mich denn in den Trainingseinheiten?
00:55:25: Was mache ich da?
00:55:26: Nämlich jetzt Kohlenhydrate, nämlich keine Meinmalphasen ohne Kohlenhydrate mit und so weiter.
00:55:33: Das ist alles legitim.
00:55:34: aber was man jetzt natürlich nicht verkennen darf das was Sebastian als also alles was an Daten, was man Social Media usw.
00:55:43: alles findet nur Ernährung oder vielleicht Training Das kann man nicht eins zu eins anwenden auf den normalen.
00:55:51: Das geht einfach nicht, da muss man dann schon vorsichtiger und dadurch sind natürlich auch entsprechende Konzentrationen die man an Kronoetrat zu sich nimmt andere weil das muss ja auch verstoffwechselt werden.
00:56:04: also ich muss das Ganze auch verdauen können und so weiter.
00:56:06: und auch das muss trainiert sein, es muss aufgebaut sein, ich muss Erfahrungen sammeln Und wie man sieht der war ja optimal.
00:56:13: also wirklich beraten an der Stelle und das sagt gut funktioniert.
00:56:19: Jetzt haben wir den Trend momentan, es werden die Dosen gehen höher.
00:56:23: bei Sebastian Meisich nicht keine Ahnung ich bin nicht in seiner Ernährung.
00:56:27: Ja ich kann das ja mal zitieren.
00:56:28: also von dem Unterlagen du hast es ja eben richtig gesagt dass wird ja alles mittlerweile auch veröffentlicht und da gab's ja die auch.
00:56:35: gerade bei Sebastian ist das relativ gut dokumentiert weil er ja schon in der Vorbereitung auf den Berlin Marathon Ja, auch schon eben.
00:56:46: Die Zusammenarbeit hatte mit den Energiestoff-Herstellern und da hat er also... Also ich habe die Zahlen mal rausgesucht.
00:56:55: Da hieß es nämlich dass beim Berlinmarathon in twentyfünfundzwanzig, da hatte er eine Zielvorgabe oder da konnte er Hundert fünf Gramm Kohlenhydrate pro Stunde verstoffwechseln.
00:57:07: Wobei du sagtest das eben Sebastian Saarwe gilt als jemand der extrem ein extrem guter Verstoffwechseler ist.
00:57:15: Der kann Hohlenhydrate sehr gut verstoffwechseln, wenn er die während des Laufens aufnimmt und bei London hat man das tatsächlich beim Londonmarathon noch mal erhöhen können und hat also hundertfünfzehn Gramm Kohlenhydrat pro Stunde geschafft so dass er also tatsächlich wohl während des London Marathons zweihundertdreißig Gramm Kohlendrate aufgenommen hatte und das ist jetzt wie gesagt gemessen an seinem Körpergewicht der Ökonomie, die er hat an der großen Laufeffizienz.
00:57:45: ist das also dann ausreichende, ausreichend Menge an Kohlenhydraten um diesen Lauf in unter zwei Stunden bewältigen zu können.
00:57:55: Aber
00:57:56: ich finde ganz wichtig was du sagst wie viel es möglich?
00:57:59: Also heute spricht man bei vielen Langstrecklern und bei Ultraläufern so bis zu ...undertzwanzig Gramm-Kalorien pro Stunde sein möglich, aber das muss man erst mal schaffen.
00:58:11: Ich weiß nicht... als du es selbst mal ausprobiert bei langen Läufen, die Kohlenhydrate, du verpacken kannst?
00:58:18: Immer mal wieder!
00:58:19: Aber ich musste zu sagen dadurch dass ich ja also wenn ich jetzt wirklich lange Sachen mache dann ist es ratbar.
00:58:27: Da kann sich mal passieren, dass immer fünf sechs Stunden ratbar und da sind sämtliche Verdauungsprozesse viel einfacher.
00:58:35: auch nicht die Intensität, mit der ich... also ich fahre jetzt nicht mit der Intensität, wie ich es mal sagen würde.
00:58:42: Errenner hat das meinet.
00:58:43: Das heißt, ich brauche die schonmal... Ich brauche das gar nicht!
00:58:47: Ich könnte mir auch jederzeit einen Päuschen gönnen und entsprechend meinen, wie sich's den ein oder anderen Radausfahrt dann vielleicht gehört, einen Kuchen gönne.
00:58:58: Also ich hab diese Problematik an der Stelle nicht.
00:59:01: Es ist aber schon so, dass wenn ich diese ruhe und das muss man schon noch mal dazusagen.
00:59:05: Ich kann jetzt nicht von null auf hundert Gramm Kohlenhydrate gehen.
00:59:09: Das funktioniert.
00:59:10: Also ich muss es schon bauen über die Zeit also auch wirklich auch eine Art Training machen.
00:59:15: Das Verdauungssystem muss das auch mit trainieren.
00:59:19: Wenn ich jetzt diese Trainingszene der physischen Szene vergleiche dann sind wir da bei Weitem nicht so gut erforscht wie das... Wie das jetzt da bedeutet, da wird es noch Entwicklung geben und es würde mich nicht wundern wenn wir dann auch mit ganz anderen... Also ich sage mal so hart formuliert eine Art Höhentraining innerhalb der Ernährung haben.
00:59:43: Du verstehst ein bisschen was ich damit sagen
00:59:44: möchte?
00:59:46: Dass sich das da dann auch weiterentwickelt.
00:59:48: Auch das Timing ist eine Frage, vielleicht gibt es auch Interaktionseffekte mit anderen Supplements die man... Und Willi?
00:59:55: Ich erinnere mich an ein Gespräch was wir früher mal hatten, da hast du auch darauf hingewiesen andere Ausdauersportarten sind da teilweise schon weiter.
01:00:03: ich sag nochmal Stichboard Rennradfahrer also
01:00:06: wie die
01:00:07: versorgt aber auch überwacht und kontrolliert werden also wo man Man kennt ja mittlerweile die Daten.
01:00:13: Bei der Tour de France werden also die Profi-Teens während des Rennens, also die Belutzuckerspiele kontrolliert und wird dann auch den Fahrern übers Ohr gesagt so du musst jetzt das und das zu dir nehmen und so und so viel Millidieter dazu.
01:00:27: Also da sind wir beim Laufen glaube ich noch ein bisschen von entfernt oder?
01:00:31: Ja genau!
01:00:32: Das ist gut dass du sagst es wäre jetzt auch mal ein Beispiel gewesen.
01:00:35: Du hast halt im Radfahren ein paar Vorteile.
01:00:38: Das erste ist du kannst erstmal Leistung Verhältnismäßig okay messen, unabhängig von der Messung jetzt immer hundertprozentig zu verarbeiten.
01:00:48: Aber du kannst es messen und dadurch kriegst Du was in Energieverbrauch oder Arbeit und das kannst Du dann in Relation setzen zur Labor-Daten und dann kannst Du schon sagen ok für dreihundert, vierhundert wann brauche ich das?
01:01:01: Und wie viel muss ich dann in den Tank quasi reingeben, damit ich den Energieumsatz da sieht es danach hinbekommen?
01:01:08: Das ist im Radfahren erstmal einfach.
01:01:10: Nummer zwei.
01:01:12: Es darf mal ein Verkennendes laufen.
01:01:14: als solches ist ja immer hoch und runter, hoch und unter.
01:01:18: das heißt diese Stoß Bewegung die gehen schon bei dem einen oder anderen mehr auf den Mahlnagentrack.
01:01:23: d.h.
01:01:23: Verdauungsprozesse sind im Laufen nicht ganz so einfach wie man es dann beim Rennrad fahren hat.
01:01:30: Das heißt, meinen halben Liter zu trinken auf dem Rennrat in kurzer Zeit ist nie ganz so dramatisch.
01:01:38: aber einen halben Liter im Laufen das wirst du relativ schnell merken.
01:01:41: Es muss ja auch erst mal durch den Magen durch, da muss es aufgenommen werden.
01:01:46: also da tut sich der Läufer wäre.
01:01:50: und auch da kann ich nur anraten.
01:01:51: Und das gilt für ganz viele Dinge im Training, dass was sich in der Tour de France lerne oder im Rennrad fahren kann ich nicht zwangsweise sofort auf das Laufen übertragen.
01:02:03: also darunter scheinen sich die Ausdauersportarten schon enorm und auch daran noch mal.
01:02:08: Ich kann jetzt nicht hergehen, er hat wohl eine Konzentration zu sich genommen.
01:02:14: Ich möchte mein Marathon um vier Stunden dreißig auf weil sie nicht vier Stunden fünfzehn verbessern.
01:02:21: Und ich fange dann irgendwie zwei Wochen vorher an, mal auszuprobieren, welche Gels mir gut tun oder nicht?
01:02:27: Das ist auch eine etwas langfristigere Angelegenheit und die muss auch aufgebaut werden.
01:02:32: Und das muss man üben.
01:02:33: Das muss man trainieren.
01:02:36: Ich bin jetzt ziemlich sicher in dem Bereich wird es deutlich mehr noch mehr Innovationen wie aber und das ist das Interessante Weil du sagst das so anders sein und wo geht die Reise hin.
01:02:53: Also, das ist ja spannend was dann auch Training, das Modell oben rum nachher mit der ganzen Szene macht.
01:02:59: Früher war es immer fette, fette Fette und jetzt sind wir auf den Grünhydraten.
01:03:03: aber für den normalen Läufer werde ich immer noch beide Formen irgendwie haben.
01:03:09: Der Top-Läufe muss wirklich seine Grunhydrate zuvor... maximieren und so hinbekommen, dass die Energie an der Zelle ankommt.
01:03:19: Der Läufer, der halt niedrig intensiver über den längeren Zeitraum hinwegläuft, muss sich auch über Kohlengedrahte absolut Gedanken haben.
01:03:27: aber es ist noch mal ein bisschen anderer Fokus vor allem was man dann nach einem Training macht.
01:03:32: wird er einfach stumpf länger unterwegs ist.
01:03:34: Ja
01:03:35: auf jeden Fall ja ganz wichtig.
01:03:38: nochmal also zwei aspekte will ich erfolgen.
01:03:40: weil du das eben sagst Erfahren wir häufig auch in der Diskussion um eben Airstoffversorgung, Coenhydrate.
01:03:47: Gerade für Ultraläufer spielt das zum Beispiel eine große Rolle wenn man über die Marathon-Distanzen hinausgeht.
01:03:52: Man muss das testen.
01:03:54: wie reagiert der Körper?
01:03:55: Wenn man auf einem hohen Niveau ist nach vier Stunden und was verträgt man da an?
01:04:00: Das ist etwas ganz anderes als das was man verstoffwechseln kann nach anderthalb Stunden oder so.
01:04:05: Das ist ein wahrer Stresstest eben für den Körper, für die Organe.
01:04:09: Für die Aufnahmefähigkeit des Magens und das muss man über Jahre und Monate probieren und auch tatsächlich dann trainieren.
01:04:19: Und das haben wir ja bei Sebastian gesehen, dass hat er auch trainiert bei seinen Trainings und da einen Nogen fand ich zum Beispiel... Da sah man eben auch, dass da wirklich ein komplettes System dahinter steht.
01:04:32: Sebastian Savard bei kilometer vierzig nochmal sich verpflegt.
01:04:37: Hat tatsächlich noch mal einen Gehl genommen, getrunken und jubilig gejälter übrigens mit dem er da noch Schulter an Schulter lief nicht.
01:04:45: Und ja dann kam es eben zu diesem kleinen Unterschied.
01:04:48: ich will jetzt nicht sagen das ist eine Ernährung lag wie ehrlich nicht aber ich fand's im beeindrucken zu sehen dass dieses Ernährungskonzept was Sabe da verfolgt hat oder für ihn entwickelt wurde dann eben auch tatsächlich diesen den Last Stretch, also waren vielleicht noch sechs Minuten zu laufen.
01:05:10: Also was man auch verkennt, es gibt Taktiken die man machen kann.
01:05:15: Man kann zum Beispiel wenn du sehr nervös bist und jetzt nicht gut verdauen kannst dann gibt das die Möglichkeit dass man einfach Kohlenhydrate in den Mund gibt.
01:05:29: und über die Mundschleimhaut werden Kohlenhydrate aufgenommen.
01:05:33: Und das zeigen Studien eher aus dem Fußballbereich, da nimmt die Leistung tatsächlich zu ohne dass es durch einen Magen-Nahmtrag durchgeht.
01:05:46: Jetzt könnte man an der Stelle schon vielleicht auch nochmal sagen in dem Moment wenn du die Kohlenhydrate aufnimmst unabhängig ob die dann, wenn er die aufgenommen hat, wirklich in der Zelle so schnell ankommt ist noch mal was anderes.
01:05:59: Aber wer da ganz, ganz sicher sich freut ist das Gehirn.
01:06:04: Das Gehirnen braucht einfach um mental fit zu sein und klar zu sein, um arbeiten zu können.
01:06:10: Wenn das Gehinn ermüdet dann lässt die Peripherie auch nach.
01:06:15: Das wissen wir aus gutem Lamortest jetzt vielleicht nicht in dieser Endspurt-Situation im Arathon aber einfach die Tatsache dass er vielleicht antizipiert hatte dass er da eine Endspurtsituation reinkommt.
01:06:30: Vielleicht war er auch beraten oder hat das reflexartig wie ja auch immer.
01:06:35: Das war nicht unklever, das zu machen weil vielleicht waren es nicht die Muskeln, die das brauchten aber vielleicht das Gehirn, weil du hinten raus dann schon wieder ist und du bist einfach wacher, du bist heller, hat ein neuronaler Antrieb, wie du die muskeln ansteuern kannst, ist noch mal ein bisschen ein anderer.
01:06:53: Und ja also...das Bild hat sich tatsächlich gewandelt, aber wenn du auch sagtest was Faktoren und natürlich auch das Schuhwerk, alles was um die Schutechnologie hat sich enorm weiterentwickelt.
01:07:07: Ich habe ja gesagt wir haben dann so eine große Retrospective also in der Vergangenheit welche Endlaufzeiten im Marathon da gelaufen sind und du siehst halt somit sechzehn-sehnten Knick dass die Zeiten einfach schneller werden einfach weil die Technologie sich deingehen geändert hat, dass die Läufer einfach ein bisschen ökonomischer sind.
01:07:30: Und der jetzige Sprung würde ich schon sagen war die Kombination aus unterschiedlichen Materialien, die verbaut wurden aber auch gepaart mit einem ultraleichten Schuh.
01:07:45: und auch Davids Innovationen geben in Zukunft keine Ahnung.
01:07:49: Ich bin kein Biomechaniker, aber ich gehe ganz schwer davon aus.
01:07:57: Ja, da werden wir
01:07:58: ja auch wirklich überrascht.
01:07:59: Also diese Erfahrung haben wir jetzt tatsächlich seit zehn Jahren gemacht, quasi seit es die Carbon-Technologie gibt, seit sie eingeführt wurde.
01:08:08: Wir sind ja jetzt also bei Carbon schon nicht zwei Punkt Null sondern mindestens drei Punkt Nulle.
01:08:14: Da liegen ja tatsächlich schon wieder Welten zwischen denen mit denen man vor zehn Jahren gelaufen ist und wo wir jetzt angekommen sind.
01:08:23: Und auch da muss man noch mal sagen, dass es eine Trainingsangelegenheit ist.
01:08:27: So wie bei der Ernährung, dass ich das erst einmal erfühlen und erfahren muss, gilt das gleiche für die Schuhe?
01:08:34: Die Schuhen, das muss mein Vorbild ausprobiert haben, kann ich den laufen, geht das gut
01:08:40: etc.?
01:08:40: Das muss auch geübt und trainiert worden sein.
01:08:45: Ich kann jetzt nicht sagen, Schuh A ist der beste für Person B oder so.
01:08:50: Aber nichtsdestotrotz die Entwicklung wo wir jetzt hingehen und das hat man bei dem beim Schuh vom Saarweg.
01:08:56: Der ist halt wirklich leicht und eine Kombination ziemlich sicher mit den biomechanischen Eigenschaften, die er hat.
01:09:03: Also das war das nächste Gewerke.
01:09:05: Wir haben die Ernährung, wir haben die Schule, wir hatten das Training dann das Wetter aber ganz gut.
01:09:12: Und ich würde schon auch nochmal eine Sache, das eine mentale Geschichte.
01:09:17: Also du läufst und dann ist etwas keinen, sag jetzt mal künstlichen Pacer vor dir der die Geschwindigkeit vorgibt wie so ein Wagen hinter der Lokomotive, hinterherrennt.
01:09:29: Sondern du hast einen unmittelbaren Konkurrenten aus einer anderen Nation dann auch noch dabei und keine Ahnung was es mit ihm gemacht hat.
01:09:37: aber ich würde jetzt schon sagen das spornt schon mal ein bisschen anders an als wenn das der aus interne Läufer war.
01:09:46: also du hast das nächste des Pacing auch Erwartungen.
01:09:51: was bedeutet das?
01:09:52: Also diese mentale Komponente die da noch dabei ist Und das alles, das kommt alles zusammen und ich habe es ja vorhin gesagt.
01:10:02: also von den Daten die wir haben, was ich aktuell würde sagen wenn das Wetter mitspielt.
01:10:07: Das Wetter ist jetzt so eines der nächsten Beinenden wenn es halt global überall wärmer wird und von Jahr zu Jahr werden sie Wenn die Außentemperatur nimmt immer mehr zu, dann werden die Marathons interessant, die vielleicht nicht eine optimale Strecke haben.
01:10:25: Sondern letzten Endes, die halt irgendwie kühles Wetter einem liefern.
01:10:31: Das wird sicher so sein und aktuell unser Modell lässt ein, siebenundfünfzig so als Endzeit.
01:10:38: Das wäre natürlich jetzt, Billy die Frage, die noch auf der Hand liegt.
01:10:42: Also wir sind ja unersättlich was den Rand nach Rekorden angeht und das ist die Frage wo in mir du sagst ein sieben fünfzig.
01:10:50: ich weiß es gab diese diese ja in der Wissenschaftskreisung bekannte klinik von vom Michael Joyner von Mayo Klinik, die sagt schon im neunzehnt neunziger jahren haben Sie diese ein siebendfünfzig achten fünfzig haben die damals genannt?
01:11:03: Ist das so die...
01:11:04: Aber uns kommt eine tieferer siebenundfünftig raus.
01:11:08: Aber was ist das?
01:11:09: Das sind mathematische Modelle.
01:11:10: Man füttert die mit den uns zur Verfügung stehenden Daten.
01:11:14: und ich sag jetzt mal, hätten wir diese Modelle angewendet ohne die Superschuh-Entwicklung also hätte man das Modell in zweizig dreizehn, was wahrscheinlich ja ein Spezilat ist auch so etwas so gemacht hat.
01:11:29: dann wäre man wahrscheinlich konservative mal im Jahr zwanzig, siebenundzwanzig vielleicht irgendwas technisch nochmal revolutionäres kommen oder eine neue Ernährung.
01:11:39: Oder wir haben super Technologie die den Körper kühlt auch bei einer weiß ich nicht hohen Außentemperatur oder ich finde irgendetwas anderes.
01:11:52: dann ist denn der Kurve natürlich ein Knick drin.
01:11:55: Dann gehen die Zeiten vielleicht halt auch noch einmal runter.
01:11:57: aber aktuell So sind wir jetzt so bei eins, ein sieben und fünfzig.
01:12:03: Und es ist halt dann wie immer man braucht den Rollverdauer dafür.
01:12:06: Man braucht den Aufbau über Jahre hinweg.
01:12:10: Dann müssen auch an diesem Tag alle Faktoren zusammenkommen.
01:12:14: Das
01:12:15: muss zusammen kommen.
01:12:16: Wir werden erleben aber ich gehe davon aus dass das eher früher als später dabei sein wird.
01:12:22: Ja wir werden uns das auf jeden Fall angucken.
01:12:24: Als nächstes sehen wir spätestens im Ende September in Berlin denke ich oder?
01:12:28: Diesen September, ja ich bin auf einem Kongress leider dieses Jahr.
01:12:32: Aber euler!
01:12:34: Ich habe tatsächlich mich nochmal erkundigt ob es noch Plätze für Berlin-Marathon im nächsten Jahr gibt.
01:12:42: Also aber ich liebe Eugel so ein bisschen damit.
01:12:44: Ich möchte noch Berlin und oder New York die beiden, die möchten ihn noch laufen, den möchte er noch abhaken.
01:12:50: Und ich hab' mich jetzt mal ertappt einfach zu gucken wo und wie ich das irgendwie arrangieren
01:12:56: kann.
01:12:57: Und da kommen wir zu einem ganz anderen Respekt, dass das Marathonlaufen auch einfach schön ist und ein Erlebnis ist.
01:13:02: Das ist ja für uns Hobbyläufer tatsächlich die wahrhaft antreibende Kraft auch neben dem Leistungssport legen sicherlich.
01:13:09: Absolut!
01:13:09: Also es ist ja auch irre wie sich diese Laufszene weiterentwickelt hat also viel in der breiten Masse im Stande sind unter vier Stunden beispielsweise zu lassen sogar unter drei Stunden.
01:13:23: Also mich fasziniert immer so die AK-Sechzig, also auch die, die deutlich älter sind wie die Zeiten sich entwickeln.
01:13:31: Auch zwischen Männlein und Weiblein, das scheint sich ein bisschen anzugleichen.
01:13:37: Auch da wird man mal sehen, wie da die Entwicklung weiter... weiter vorangeht, wo da die Zeiten sich hin entwickeln.
01:13:45: Ja
01:13:45: und Willi lass uns das vielleicht mal so im Hinterkopf behalten, vielleicht auch tatsächlich mal als nächstes Podcast Thema weil darüber haben wir jetzt nicht gesprochen, weil es wirklich ein eigenes Thema ist.
01:13:56: Wir wollen das vielleicht erwähnlich am Ende nur noch einmal, weil Tix Assefa ist ja auch Weltrekord gelaufen in London, Zwei-Fünfzehn-Ein-Sortzig den Women's Only World Record hat sie dort gebrochen und Tix asselver nebenbei war vor zwei Jahren in Berlin Frauenwelt-Rekord gelaufen.
01:14:16: Und da kommen wir auch nämlich bei Tiki Sassetta genau in diese Diskussion rein mit den ganzen Aspekten, die wir eben hatten, Leistungsverbesserungen durch Ernährung, durch Trainingsveränderungen, durch das Umfeld in der Trainingsgruppe und dann eben auch durch diesen Spirit, der da entsteht.
01:14:35: Da ist vielleicht eine bei den Frauen War ich mal als Prognose mehr Dynamik noch drin, als bei den Männern?
01:14:42: Denn das sehen wir jetzt auch gerade in der aktuellen Wettbewerb-Entwicklung.
01:14:45: Oder für dich doch sicherlich auch als...
01:14:47: Absolut, genau!
01:14:51: Das sehe ich ja.
01:14:51: also bei diesem Bereich ist deutlich mehr Luft drin.
01:14:55: und wenn man die Ultraszene sich anschaut, also die deutlich längeren Läufe, die Trailruns Da nähern sich ja die Frauen wirklich massiv den Männern, teilweise sind sie sogar flott da unterwegs.
01:15:09: Phasenweise zumindest.
01:15:11: Also ja, da wird sich einiges denke ich tun.
01:15:14: Ja immer mehr Ultrarennen wo die Frauen auch den Gesamtsieg davor tragen.
01:15:18: Absolut!
01:15:20: Also spannendes Thema und nebenbei noch weil ich im Tigis das See vernannte in London ist nach wie vor der Strecken-Rekord, aber von Paula Ratcliffe aus dem Jahr.
01:15:29: Also da sehen wir dann, wenn wir sicherlich in Zukunft noch viel Stoff haben was wir diskutieren müssen und wo es sicher auch noch Potenzial ist Verbesserungspotenzial.
01:15:39: Aber Billy jetzt haben wir einen tollen großen Bogen gespannt.
01:15:42: also einmal von anfänglich den gesundheitlichen Effekten des Laufens.
01:15:46: Wie?
01:15:47: Das laufen die Herzkreislaufentwicklung Förder TVO zwei Max steigert über den populären Schlagwortbegriff Longevity, wo du dann ganz so recht sagtest längeres Leben durchs Laufen nach vielleicht ein bisschen.
01:16:02: Aber vor allen Dingen gesagt er will eben die Lebensqualität gelässlich durchs laufen erhöhen.
01:16:06: und da sind wir jetzt eben schließlich natürlich zu dem fantastischen Weltrekord gekommen von Sebastian Saarwe, wo alle diese verschiedenen Aspekte gesprochen haben, die dazu beitragen dass solche Weltklasse Leistungen zustande kommen.
01:16:20: Willis, bleib gespannt.
01:16:21: Ja,
01:16:23: ein Respekt hat man noch vergessen tatsächlich und zwar was man schon sagen muss, was auch zunehmen kann der Laufszene des nix Neues aber was zumindest in meiner Zeit eher verpönt war das Krafttraining.
01:16:36: Ganz wichtig ja.
01:16:38: Trainingaspekte die nehmen auch zu also auch bei sag jetzt mal Verhältnismäßig leichten Läufern.
01:16:47: Das sehen wir auch in Meta-Analysen, also in komplizierten Studien die andere Studie mitanalysieren.
01:16:53: Wir sehen eigentlich nie dass das Krafttraining irgendwie Körpermasse zunehmend.
01:17:00: Aber es ist natürlich bei einem hohen Kilometer Umfang der Protektive.
01:17:04: Es ist im Prinzip das was uns erlaubt, dass wir überhaupt so lange laufen können und das empfehle ich jetzt vor allem insbesondere denen, die halt drei, vier mal die Woche laufen.
01:17:18: Mit jeder zusätzlichen Trainingseinheit muss halt schon ein bisschen mehr Krafttraining noch dazukommen weil uns das einfach über Dauer gesund hält also die Verletzung zumindest ein bisschen minimiert.
01:17:31: an der Stelle und das sehe ich im Leistungssportbereich schon seit Jahren gibt immer die Diskussion mehr Sprunkkrafttraining oder mehr operativ, dass man in den Kraftraum geht auch gefühlt manchmal ein bisschen unterschiedliche Welten.
01:17:47: Ich würde jetzt nicht mit dem vierzig-fünfzigjährigen sofort empfehlen, jetzt einen Spunkrafttraining zu machen.
01:17:54: Das muss dann schon in längerer Zeitraum aufgebaut werden.
01:17:56: Es ist die Frage ob das unbedingt notwendig ist?
01:18:00: Aber Krafttraining als solches auf jeden Fall und da empfinde ich zumindest die Fitnesszene als nonrichtiges Leistungspotenzial.
01:18:09: Das Thema ist gefühld überhaupt nicht aufgenommen.
01:18:12: Also wenn du in einem Fitnessstudio gehst, also ich gehe immer auf Dienstreisen, bin hier im anderen Fitnessstudium oder gucke mir das an.
01:18:21: Aber ich sehe häufig Krafttrainingen unter dem Aspekt abnehmen und unter dem aspekt gut aussehen entsprechend Muskelmassen haben.
01:18:32: aber dass man ganz bewusst die Läufer ins Fitnessstudie holt mit speziellen Kursen, mit entsprechenden Gruppentraining Ja, empfinde ich zumindest so nicht und das ist ein Riesenpotenzial.
01:18:47: Also würde ich den Fitnessstudio-Betreibern auf jeden Fall anraten, so einen Konzept zu kreieren weil es nochmal in einem ganz anderen Bundeskreis... Und es ist auch nicht so.
01:18:59: also Krafttraining kann man schon autodidaktisch machen.
01:19:02: aber beim Krafttrainigen ist es schon die Bewegungsausführung spielt da schon eine Rolle.
01:19:09: Also da macht ein Trainer halt oder jemand der zumindest mal von außen auf guckt, das macht schon Sinn.
01:19:15: Nicht nur
01:19:15: bei frem Training sondern auch bei Studiotraining.
01:19:19: Also das ist ein Aspekt, den muss man auf jeden Fall... Das wird in Zukunft noch mehr werden.
01:19:25: Wenn uns das dann tatsächlich erlaubt aus zweihundert Kilometern auch im Top-Bereich dann halt auch mal ein paar Kilometer mehr zu machen.
01:19:31: Das ist einfach
01:19:32: so.
01:19:32: Und tatsächlich ist es so ein schöner Bereich wo die Älteren von den Jüngeren lernen können.
01:19:37: Denn wir sehen das gerade bei den jüngeren Läufern und Läufern dass es da eben nicht diese Barriere gibt zwischen Krafttraining und Ausdauer sondern ganz im Gegenteil dass es häufig eben gepaart wird und kombiniert wird und überhaupt keine Tabus da bestehen.
01:19:50: Also du hast das eben schon mal im Nebensatz gesagt, aber häufig sind ja so die oder.
01:19:54: es war also die alte Läufer-Meinung.
01:19:56: Nein Krafttraining bloß nicht, dann nehme ich an Gewicht zu.
01:19:59: Aber die Angst kann man glaube ich auch ambitioniert trainieren, denn kann man den nehmen?
01:20:06: Oder wie siehst Du das?
01:20:07: Absolut, absolut genau!
01:20:09: Und die sagen wir mit einer entsprechenden aufgebauten Muskulatur was wirklich mal vor Monaten der Jahre aufgebaut ist Ganz sowieso wenn es in Richtung Sprungkrafttraining geht, was eine ganz andere muskuläre Belastung ist.
01:20:22: Das führt ohnehin also mir nicht bekannt als dass man da hohe Muskeln massen entwickeln könnte.
01:20:28: Also das ist ne ganz andere Trainingsform die schon mal das erstmal an der Stelle irgendwie eliminiert und ich hab's noch nie erlebt.
01:20:38: Da musst du schon richtig, richtig viel Krafttraining verhältnis zum Ausdauertraining machen.
01:20:42: Ja genau
01:20:43: Oh, Billy.
01:20:43: Super dass du den Aspekt ja so mit reingebracht hast.
01:20:45: Gefällt mir richtig gut.
01:20:47: und dann lass uns vielleicht schließen mit dem Zitat von Sebastian Sawe nach London.
01:20:52: er sagte I still have more energy.
01:20:54: also wir können uns der Dinge die da kommen auf jeden Fall gewahr sein das noch viel passieren wird und wir können es auch freuen.
01:21:00: Billy erst mal ganz herzlichen Dank für deine Ausführung Deine Gedanken
01:21:06: Wiederspass gemacht.
01:21:07: Danke
01:21:08: dir!
01:21:08: Und ich sehe das als Aufforderung jetzt, wir haben eben schon ein paar Themen benannt die wir beim nächsten Mal dann besprechen müssen.
01:21:13: und dann musst du auch von deinem nächsten Marathon erzählen, jeder all ob es dann Berlin oder New York aufhört.
01:21:17: Ich habe mich fast durch so einen sozialen Druck, ne?
01:21:21: Was der Geschichte kommt so nicht aus, ja.
01:21:23: Das
01:21:23: hat man recherchiert, hab mir überlegt woüber nach dich, wie mache ich das am kleinsten.
01:21:29: also bin noch nicht soweit aber ich denke ein gutes Jahr würde ich mir da dafür Zeit lassen.
01:21:37: Ich baue auch ein bisschen selber so Achillesin, weil ich in der Vergangenheit Probleme hatte.
01:21:42: Wenn man das langsam aufbaut, sodass man auch mal eine Woche vielleicht weniger Training haben kann dann ist das alles.
01:21:49: Also da kriegt man das auf jeden Fall hin und das sehe ich jetzt als Problem.
01:21:53: Ja, bin mal gespannt!
01:21:55: Du weißt wie es geht Willi mit dem Training?
01:21:57: Also erstmal ganz herzlichen Dank und wir werden uns sicherlich wieder hören demnächst zu einem der Themen die wir schon angesprochen haben hier Willi, dann alles Gute für dich.
01:22:05: Gute Trainingsvorbereitung und bis zum nächsten Podcast!
01:22:08: Vielen Dank fürs Einschreiben.
01:22:09: Mach's
01:22:11: gut, tschüss!
01:22:12: Ja so viel Trainingswissen für heute.
01:22:14: schreibt ihr uns doch jetzt mal in die Kommentare wie euch diese Folge gefallen hat und welche Fragen bei euch noch offen geblieben sind.
01:22:23: Wie immer freuen wir uns sehr über euer Feedback Und wenn ihr mögt auch gern über eure Bewertung zum Podcast.
01:22:28: lasst uns viele Sterne da.
01:22:30: das würde sehr freuen Und natürlich abonniert unseren Podcast sehr gerne, damit ihr die nächste Folge nicht verpasst.
01:22:37: Bis dahin, habt ganz viel Spaß beim Selbstlaufen und wir hören uns!